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31.08.2010

Spielberichte aus Sicht des Gegner

NOFV Oberliga Süd

1.FC Lokomotive Leipzig – 1.FC Magdeburg U23  1:1

(Quelle: www.lok-leipzig.com)

 

 

Was für ein unnötiger Punktverlust zum Heim-Auftakt. Oberligist 1. FC Lok kam am Freitagabend trotz couragierter Leistung gegen den 1. FC Magdeburg II nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Vor 2.318 Zuschauern, die sich selbst trotz teilweise sintflutartiger Regenfällen nicht davor scheuten, ins Bruno-Plache-Stadion zu pilgern, brachte Neuzugang Christoph Schulz die Blau-Gelben gut sechs Minuten vor der Pause verdient in Führung. Das böse Erwachen ereilte das Team von Cheftrainer Achim Steffens jedoch in der 77. Minute, als Magdeburgs Kapitän Christian Loth die einzige Chance im zweiten Durchgang der ansonsten offensiv harmlosen Gäste versenkte. Lok hatte es vor allem nach Wiederanpfiff verpasst, mit dem in der Luft liegenden zweiten Tor für Ruhe zu sorgen.

Lok findet schwer ins Spiel - bis Christoph Schulz den Bann bricht

Auf den Tag genau sechs Jahre war es her, dass der frisch wieder aus der Taufe gehobene FCL am Freitag, 27.08.2004, sein erstes Pflichtspiel bestritt. Ein 8:0-Erfolg im Stadtpokal über Böhlitz-Ehrenberg ließ das Bruno-Plache-Stadion in seinen Grundfesten erzittern. Einem gewissen René Heusel gelang damals das erste Pflichtspiel- und später noch drei weitere Tore für die Blau-Gelben der Neuzeit. Anno 2010 läuft er immer noch für die erste Mannschaft des Klubs auf. So auch heute im Angriff an der Seite von Christoph Schulz, der unter der Woche erkrankte Benjamin Fraunholz saß vorerst auf der Bank. Die Gelb-Rot-Sperre brummte derweil Kapitän Thorsten Görke auf der Tribüne ab, für ihn rückte Jens Werner in die Defensivzentrale. Sebastian Seifert sollte über die rechte Bahn wirbeln. Wobei, einen wirklichen Wirbel verbreitete in der Anfangsphase niemand. Die noch punktlosen Magdeburger standen äußerst tief und waren um Sicherheit bemüht, allein sechs Akteure verengten die Räume im Mittelfeld. Lok fiel es sichtlich schwer, in der Spielgestaltung ein probates Gegenmittel zu finden - und musste hinten beinah sogar den frühen Rückstand hinnehmen: Gino Kumnow brachte eine scharfe Flanke von der linken Seite, die Angreifer Philipp Glage aus Nahdistanz nur ans Außennetz köpfte (11.).

Erst in der Folge kratzten die Gastgeber - langsam, aber stetig - kleine Lücken ins Magdeburger Bollwerk. Reimund Linkerts listig platzierter Freistoß aus 22 Metern zwang Schlussmann Christian Gropius zu einer anspruchsvollen Flugeinlage. Nur Augenblicke später verfehlte Heusel mit dem linken Fuß aus 18 Metern das Gehäuse nur knapp (20.). Endlich war der FCL wirklich im Spiel angekommen und nahm sich seiner Favoritenrolle an. Gropius risikobehafteter Ausflug an die Strafraumgrenze samt waghalsiger Grätschte bedurfte es, um Christop Schulz soeben noch den Ball vom Fuß zu spitzeln (29.). Machtlos wäre er hingegen bei Raik Hildebrandts abgefälschtem Freistoß gewesen, der sich jedoch einen halben Meter zu spät senkte. Bei Heusels nächstem Schuss aus der Drehung zeichnete sich Gropius abermals aus, bis er endlich - in Minute 39 - bezwungen werden konnte. Hildebrandts punktgenaue Freistoßflanke erreichte Christoph Schulz, der einen Kopfball-Aufsetzer zielgenau aus zwölf Metern ins linke Eck setzte.

So ungenießbar, unfassbar, ungerecht kann Fußball sein: Lok ohne Fortune und Magdeburg mit einer einzigen Chance...

Mit wohltuender Erleichterung ging es in die Pause. Die absolute Ruhe hätte der nötige Ausbau der Führung gebracht. Nachhaltig intensiviert wurden diese Bemühungen seit Mitte der zweiten Halbzeit und dem neuen Schwung, den unter anderem der eingewechselte Benny Fraunholz entfachte. Seine Flanke fand Heusel, der legte per Kopf geschickt in den Rückraum, wo Raik Hildebrandt freie Bahn gefunden hätte, wäre ihm im letzten Moment der Ball nicht über den Schlappen gehoppelt (58.). Die 60. Minute war angebrochen, als ein Jubelschwall das weite Rund durchzog und René Heusel freudestrahlend die Arme seiner Mitspieler suchte. Einen Kopfball aus sechs Metern hatte er gerade ins Netz gelegt, dabei von Hildebrandts Klasseflanke profitiert. Nur wedelte einstweilen die Fahne des Assistenten im Wind. Abseits! Eine Zentimeterentscheidung - leider gegen den 1. FC Lok!

Das Tempo nahm zu, Lok drückte, drängte, wollte endlich die Vorentscheidung, während die Spieler des FCM den Mittelkreis in dieser Phase nur noch mit einem sehsüchtigen Blick durchs Fernglas erhaschten. Heusels abermaliger Kopfball auf Fraunholz‘ Verlängerung flog knapp über den Kasten (69.). Es hätte dennoch sein Spiel werden können, verdient wäre es allemal gewesen, nur vergönnt blieb es dem Lok-Urgestein nicht - auch der Flachschuss aus 18 Metern hinterließ lediglich eine Schleifspur am Innenpfosten, der dem Ball nicht den Weg über die Linie erstattete. Ebenso wenig fand der im direkten Nachklang abgegebene Kopfball von Fraunholz (Einmal mehr auf Eingabe von Hildebrandt) das erlösende Ziel. Zu allem Übel - wie hätte es auch anders sein sollen - wurden die Blau-Gelben für die eigentlich in der Luft liegende, aber letztendlich verpasste Vorentscheidung auch noch bitterlich bestraft. Der einzig wirklich nennenswerte gefährliche Ball seit gut einer Stunde fand Christian Loth, von dessen Kopf aus das Spielgerät den Weg zum Ausgleich in den Kasten fand. So ungenießbar, so unfassbar, so ungerecht kann Fußball sein.

 

A – Junioren Bundesliga Nord/Nordost

Hertha BSC Berlin – 1.FC Magdeburg U19  3:0

(Quelle: www.herthabsc.de)

 

Nach dem Sieg im letzten Spiel beim VfB Oldenburg legten die U19-Herthaner von Coach René Tretschok im Heimspiel am Samstag (28.08.10) gegen den 1. FC Magdeburg nach und gewannen hochverdient mit 3:0 (1:0). Tim Scheffler erlöste die Blau-Weißen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit seinem Tor zur überfälligen Führung.

Die Herthaner übernahmen vom Anpfiff an die Initiative. Nach fünf Minuten legte Maximilin Obst eine Freistoßflanke in die Mitte ab, wo jedoch John Brooks den Ball in aussichtsreicher Position nicht mehr erreichte. Bei einer Flanke von Jerome Kiesewetter kam Obst selbst dann am kurzen Pfosten einen Schritt zu spät (9.). Nach einer knappen Viertelstunde hatte dann Magdeburg seine erste Möglichkeit, doch Richard Strebinger parierte stark gegen Jakob Schwanitz. Daraus entwickelte sich ein Konter, bei dem Tim Scheffler den Torwart umspielte, jedoch aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (13.).

Viele Chancen, zu wenige Tore für die Blau-Weißen

Hertha drückte weiter. Nach zu kurzer Abwehr verzog Sascha Schünemann zunächst aus 23 Metern (15.), dann fand Kiesewetter nach schöner Kombination über Carlos Brinsa und Scheffler mit einem Schuss vom Strafraumeck in Magdeburgs Keeper Daniel Koch seinen Meister (27.). Einem Kopfballtreffer von Maximilian Scheel verweigerte Schiedsrichter Henry Müller die Anerkennung – der Ball sollte vorher bereits im Toraus gewesen sein (38.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit dann doch das verdiente 1:0 für die Blau-Weißen: Scheffler setzte sich stark zentral am Strafraum durch und versenkte eiskalt.

Nach dem Wechsel kehrten die Gäste offensiver zurück und versuchten sofort Druck auf den von Richard Strebinger gehüteten Kasten auszuüben. Eine richtige Torchance sprang jedoch nicht heraus, so wurde es beim ersten Angriff der Gastgeber gleich wieder brandgefährlich. Die Magdeburger Abwehr wusste sich im eigenen Strafraum nur noch mit einem Foulspiel zu behelfen, so dass Schiedsrichter Müller auf Strafstoß entschied. Sascha Schünemann scheiterte zunächst an Koch, versenkte jedoch den Nachschuss zum 2:0 (47.).

Maximilian Obst setzt kurz vor dem Ende den Schlusspunkt

Danach hatte das Team von Trainer René Tretschok das Spiel wieder sicher im Griff. Carlos Brinsa setzte sich mit einer starken Einzelleistung im Gästestrafraum durch, sein Schuss landete jedoch am linken Außennetz (58.). Nach einem Steilpass tauchte Baris Gündüzer nur Minuten später vor Koch auf, brachte den Ball aber nicht am Schlussmann vorbei (61.). Eine Viertelstunde vor dem Ende dann das vermeintliche 3:0 durch Scheffler, doch wieder entschied das Unparteiischengespann auf Abseits. Doch Obst machte es dann wenig später besser, indem er den Ball am herausstürzenden Koch vorbei legte und dann nur noch einzuschieben brauchte (83.).

In der Schlussphase vergaben Obst und Scheffler noch weiter gute Möglichkeiten für den vierten Treffer, so dass es am Ende beim verdienten ersten Heimsieg blieb. "Die Mannschaft hat heute zum Teil so kombiniert, wie wir uns das vorstellen. Wir müssen aber noch an unserer Chancenverwertung arbeiten", bilanzierte Trainer René Tretschok nach dem Spiel. Am kommenden Wochenenden steht nun die erste Runde im Berliner Pokal auf dem Programm. Am Sonntag (05.09.10) geht es dann zum BFC Südring.

 

 

NOFV B – Junioren Regionalliga Nord/Nordost

Energie Cottbus II – 1.FC Magdeburg U17  3:3

(Quelle: www.fcenergie.de)

 

Im Spiel gegen einen Meisterschaftsfavoriten lag man zeitig mit 0:2 im Hintertreffen. Die Mannschaft kam Anfangs gegen eine gute Magdeburger Mannschaft recht schwer ins Spiel. Nach der Pause zeigte sie sich wie ausgewechselt und erzielte recht schnell durch Paul Jäckel den Anschlusstreffer. Magdeburg stellte kurz darauf den alten zwei Tore Abstand wieder her. Alex Burgert war es dann vorbehalten durch seine zwei Treffer das am Ende verdiente Remis zu erzielen.

 

 

Verbandsliga C – Junioren

1.FC Magdeburg U14 – FC Grün Weiß Piesteritz  6:1

(Quelle: www.fc-gruen-weiss-piesteritz.de)

 

In diesem Auswärtsspiel musste man zur Sportschule Magdeburg fahren. Von Beginn an waren die Magdeburger die spielbestimmende Mannschaft. Bereits nach 12 Minuten führten sie 3 zu 0. In der Folge versuchte Piesteritz etwas mehr dagegen zu halten und mit Glück und einem guten Torhüter kam Magdeburg nur noch zu einem Treffer vor der Halbzeit. Torwart Jens Niemitz konnte sogar einen Elfmeter halten. Kurz vor der Halbzeit erzielte Edgar Lausch den Anschlusstreffer für Piesteritz. Nach der Pause das gleiche Bild, Piesteritz versuchte durch eine verstärkte Defensive kein weiteres Tor zu kassieren. Leider konnte man aber auch nach vorne keine großen Akzente mehr setzen. Magdeburg konnte in der letzen viertel Stunde noch 2 weitere Treffer zum Endstand erzielen.



 
Spielberichte Fotos Spieltag
 
So 05.02. | 13:30 Uhr
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12. Wolfsburg II 18 -3 20
13. St. Pauli II 16 -5 19
14. Wilhelmshaven 17 -4 18
15. Magdeburg 17 -5 17
16. Lübeck 17 -8 17
17. Meppen 18 -9 17
18. Cottbus II 17 -19 14
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