
Während der Bauzeit der Heimstätte des 1. FC Magdeburg war der Club zu Gast im Heinrich-Germer-Stadion. Untenstehend finden Sie einen Link und Skizze für Ihre Anfahrt mit entsprechenden Parkmöglichkeiten.
| Fakten zum Stadion | |
| Heimmannschaft: | MSV 90 Preussen Magdeburg |
| Eröffnet: | 20er Jahre |
| alter Name: | Stadion am Königsweg |
| Kapazität: | 8.000 Plätze, davon 15 überdachte Sitzplätze und 100 überdachte Stehplätze, früher 18.000 Stehplätze |
| Zuschauerrekord: | 22.000, 60er Jahre, mehrmals bei Heimspielen des SC Aufbau Magdeburg |
| Ausstattung: | Laufbahn |
| Anschrift: | Salzmannstraße 34, 39112 Magdeburg |
Der ehemalige Sportplatz am Königsweg in Sudenburg war vor dem Krieg die Heimat unseres ultimativen Vorgängervereins, des MSC Preussen 1899. Und hier trafen sich auch nach Kriegsende Männer wie Siggi Koch, Anti Kümmel, Heinz Brauer, Kurt Holke, Kurt Herwig mit ihren Sportkameraden um in der SG Sudenburg ihrem großen Hobby, dem Fußballsport nachzugehen. Die SG Sudenburg wurde zur Keimzelle des späteren 1. FC Magdeburg. Bis zum Juni 1951 trugen die SGS, sowie später die BSG Krupp-Gruson und Stahl Magdeburg ihre Heimspiele auf dem Sudenburger Traditionsrasen aus. Hier gelang sowohl der Aufstieg in die Landesklasse 1949, als auch der Aufstieg in die DS-Liga 1951. Der Zuschauerrekord in dieser Zeit wurde nach vorliegenden Unterlagen mit 18.000 am 11.02.1951 im Landesklassespiel gegen Genossenschaft Halle (3-1) erreicht. Ab Sommer 1951 begannen dann auf Initiative des damaligen Stadtrates für Kultur und Bildung Heinrich Germer umfangreiche Renovierungsmaßnahmen auf dem altehrwürdigen Sportplatz. So wurden u.a. noch vorhandener Kriegsschutt beseitigt, neue Traversen angelegt, und ein neuer Rasen gesät. Viele freiwillige Helfer leisteten hierbei Aufbaustunden, auch die damalige Stahlmannschaft beteiligte sich mit großem Einsatz an den Umbaumaßnahmen.
![]() |
| Stadioneinweihung 1952 |
Am 30.08.1952 war es dann endlich soweit, vor 20.000 Besuchern wurde mit einem Freundschaftsspiel gegen den Oberligavertreter Motor Zwickau das neue Sudenburger Stadion feierlich eingeweiht. Es erhielt den Namen Heinrich Germer, jenes Stadtrates der sich in seiner Funktion seit 1948 intensiv für den Wiederaufbau von Schulen, kultureller und sportlicher Einrichtungen in Magdeburg verdient gemacht hatte und im Juni 1952 verstarb.
Die ersten drei Oberligaheimspiele des 1. FCM fanden ebenfalls noch in Sudenburg statt, bevor man dann ausschliesslich die Pflichtheimspiele im Grube Stadion absolvierte. Erst im Frühjahr 1966 kehrte der 1. FCM ins Germerstadion zurück. Nach dem Abstieg in die DDR-Liga wurde das Sudenburger Stadion wieder die Hauptheimspielstätte des Vereins. Nur zu Spielen die ein hohes Zuschauerinteresse versprachen wich man nach Cracau aus. Dazu gehörten natürlich auch alle EC-Spiele.
Eine Premiere gab es am 03.10.1979. Zum ersten Mal fand in Sudenburg ein EC-Spiel statt. Die dramatische Begegnung gegen den FC Wrexham gewann der Club mit 5-2 nach Verlängerung. Es folgten noch drei weitere Europapokalbegnungen gegen Arsenal London, FK Moss und AC Turin. In dieser Zeit war das Stadion viermal mit 18.000 Zuschauern ausverkauft.
| S | T | P | ||
|---|---|---|---|---|
| 12. | Wolfsburg II | 18 | -3 | 20 |
| 13. | St. Pauli II | 16 | -5 | 19 |
| 14. | Wilhelmshaven | 17 | -4 | 18 |
| 15. | Magdeburg | 17 | -5 | 17 |
| 16. | Lübeck | 17 | -8 | 17 |
| 17. | Meppen | 18 | -9 | 17 |
| 18. | Cottbus II | 17 | -19 | 14 |