16.12.2022

Vorbereitung ist alles

Der 20. Pape-Cup wirft seine Schatten voraus

Gestern Nachmittag kurz vor 15 Uhr in der Mehrzweckhalle - die U-15-Fußballer des 1. FC Magdeburg schnüren ihre „Töppen“, in diesem Fall die Hallenturnschuhe. Nach einer Woche „Indoor“-Training haben sich die Jungs an die Spezifik der Übungseinheiten unter dem Dach gewöhnt. Die linke Hälfte des Mehrzweckbaus gehört zurzeit an vier Nachmittagen in der Woche für eineinhalb Stunden den schnellen Beinen der 22 Jungen.

Während „auf der Platte“ unter den Augen des Cheftrainers Ludger Tusch Passformen trainiert werden, nimmt Co-Trainer Jonas Chowson weitere Werte im Rahmen der Ganzkörperdiagnostik. Tapping und Sprünge geben Aufschluss über den Stand der Schnellkraft. Torhüter Jean-Luc Krepp und Stürmer Louis Pepinski „batteln“ sich um einen 60er-Wert (sechzig Taps in fünf Sekunden). Diese Zahl nennt Jonas Chowson als Richtwert für eine sehr gute Ausführung in der anspruchsvollen Schrittfrequenzschnelligkeits-Übung. Weitere Daten werden durch Sprünge auf eine Matte ermittelt. Darin integrierte Sensoren helfen, aus Flugzeit und Höhe weitere aufschlussreiche Werte im Rahmen der Schnellkraft zu bestimmen.

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Co-Trainer Marc Plewa im Teamkreis. Foto: FCM / Almuth Steinhoff

Tim, Marlon, Matti und Stancy haben die heutige Diagnostik schon absolviert und warten auf ihre Einwechslung bei den abschließenden Spielen. Das Wechseln muss „aus einem Guss sein“, denn in der GETEC-Arena erfolgt das Tauschen der Spieler über eine Bande – da zählt jede Sekunde. „Aus 22 Spielern den finalen Kader zu ermitteln, der den 1. FC Magdeburg beim Pape-Cup vertritt, ist eine spannende Aufgabe“, erläutert Co-Trainer Marc Plewa. „Die Jungs sind hochmotiviert, wollen unbedingt beim größten C-Jugend-Hallenturnier Deutschlands auflaufen.“ Cheftrainer Ludger Tusch und Marc Plewa werden schon heute nach der Schule in Richtung niederländische Grenze aufbrechen, um mit einem Teil des Kaders an einem Turnier in Ochtrup teilzunehmen. Co-Trainer Christoph Kröpke wird bei einem Hallenturnier in Halberstadt genau beobachten, wer unter dem Dach bereits richtig gut unterwegs ist. Jedem Athleten soll genügend Einsatzzeit gegeben werden, „deshalb sind wir an diesem Wochenende getrennt unterwegs“. Nach dem trainingsfreien Montag werden alle Jungs wieder gemeinsam trainieren, mit dem Ziel, nicht nur die Gruppenphase des Turniers zu überstehen, sondern sich so weit wie möglich vorn zu platzieren.

Autorin: Almuth Steinhoff

Fotos: Almuth Steinhoff

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