10.03.2019

0:1 (0:0) im Heimspiel gegen SV Sandhausen

0:1 (0:0) im Heimspiel gegen SV Sandhausen
Am Sonntag, 10.03.2019, muss der 1. FC Magdeburg anlässlich des 25. Spieltags 2018/2019 eine 1:0 (0:0) Niederlage gegen den SV Sandhausen hinnehmen. Vor 19.615 Zuschauern in der MDCC-Arena Magdeburg markierte Andrew Wooten in Halbzeit zwei den entscheidenden Treffer des Spiels (72.). Blau-Weiß mühte sich weiterhin um einen eigenen Treffer, wurde bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Frank Willenborg aber nicht mehr belohnt.

Drei Umstellungen
Im Vergleich zum Auswärtsspiel beim MSV Duisburg vor neun Tagen war FCM-Cheftrainer Michael Oenning zu drei Änderungen in seiner Startelf gezwungen. Mannschaftskapitän Christian Beck musste an seinem 31. Geburtstag erstmalig seit 83 Punktspielen passen, der Torjäger muss sich nach überstandener Gesichtsoperation aufgrund mehrerer Frakturen weiterhin schonen. Auch Sturmkollege Felix Lohkemper konnte nicht mitwirken: wegen eines grippalen Infekts nahm der 24-Jährige in dieser Woche nicht am Mannschaftstraining teil.

Auch Mittelfeldakteur Jan Kirchhoff war wegen muskulärer Probleme zum Zuschauen verdammt. So zog es Nico Hammann, welcher selbst ein halbes Jahr für den SV Sandhausen kickte, ins zentrale Mittelfeld. Die Offensivspieler Beck und Lohkemper wurden durch Michel Niemeyer und Steven Lewerenz ersetzt. Die Kapitänsbinde trug der erfahrene Nico Hammann. Auch Gästetrainer Uwe Koschinat hatte drei Änderungen in seiner Anfangsbesetzung vorgenommen. Aleksandr Zhirov, Markus Karl und Leart Paqarada waren neu hinzugekommen.
 
Bereits im Vorfeld der Partie demonstrierte die Mannschaft, wie eng sie nach der Verletzung von Mannschaftskapitän Christian Beck zusammenrückt. Mit eigens angefertigten Trikots, auf denen die Nummer 11 abgedruckt war, betraten die Akteure den Rasen zum Aufwärmen und richteten beste Genesungswünsche an den Torjäger. Das Magdeburger Publikum applaudierte lautstark in Richtung des wichtigen Führungsspielers, welcher auf der Tribüne Platz genommen hatte.

Blitz-Chance zum Auftakt
Das Spiel begann mit einem ersten Highlight nach 30 Sekunden: Zwar hatten die Gäste den Anstoß ausgeführt, doch erarbeiteten sich die Platzherren eine erste Gelegenheit. Hammann hatte einen tiefen Ball auf Niemeyer gespielt, welcher flach ins Zentrum eingab. Laprevotte hielt direkt drauf. Karl gelang es, sich in letzter Sekunde, sich in den Ball zu schmeißen. Die Gäste kamen in der 8. Spielminute zu ihrem ersten Abschluss, Wooten hatte es probiert.

Auch vier Minuten später war es Wooten, der es aus der Distanz probierte, allerdings zu unpräzise. Bereits in der 16. Minute setzte es die erste Gelbe Karte der Partie, Gislason hatte deftig gegen Preißinger hingelangt. In der 24. Minute versuchten es die Sandhausener, eine gute Umschaltsituation zu nutzen, schlussendlich hatte Paqarada aufs Tor gezogen, Loria konnte die glitschige festhalten. Der bereits verwarnte Gislason langte in der 33. Minute erneut gegen Hammann hin, Schiedsrichter Frank Willenborg beließ es bei einer Ermahnung.

Türpitz scheitert knapp
Die beste Möglichkeit in Halbzeit eins hatte Philip Türpitz in der 36. Spielminute nach einem Standard von Steven Lewerenz, Zhirov konnte die Kugel abwehren. Eine Minute später hatte es Niemeyer mutig aus der Distanz probiert, auch er verzog noch knapp. Zwei Minuten vor der Halbzeit versuchten es die Schwarz-Weißen nochmal. Schleusener empfing einen tiefen Diagonalball und wollte abschließen. Müller spritzte noch rechtzeitig dazwischen und konnte die Szene bereinigen. Es war die letzte nennenswerte Aktion der ersten Halbzeit, torlos ging es in die Kabinen.

Partie wird offener
Die zweite Halbzeit begannen beide Mannschaften mit demselben Personal. Die erste offensive Szene gehörte Blau-Weiß in der 49. Minute: Perthel hatte schnittig in die Mitte eingegeben, doch konnte kein Abnehmer gefunden werden. In der 58. Minute trugen auch die Gäste einen weiteren gefährlichen Angriff vor, Linsmayers Schuss wurde noch geblockt. In der 62. Minute nahm Cheftrainer Michael Oenning einen ersten Wechsel vor. Nils Butzen ersetzte Steven Lewerenz. Butzen ordnete sich auf der rechten Abwehrseite ein, Bülter zog es eine Position vor. Schleusener hatte in Minute 67 eine weitere gute Einschussmöglichkeit aus spitzem Winkel, Loria konnte die Kugel sicher fangen.

Wooten trifft
In der 73. Spielminute war der FCM erneut ganz dicht dran am ersten Treffer. Einen Kopfball von Dennis Erdmann nach einer Ecke konnte Marcel Schuhen reflexartig parieren und leitete einen Gegenangriff ein, sodass der SVS In derselben Minute eine Unachtsamkeit der Platzherren zum Führungstreffer nutzen konnte. Der eingewechselte Behrens verlängerte einen langen Schlag auf Wooten, der Loria im Eins-Gegen-Eins überlisten konnte.

Die Elbestädter investierten nun mehr, doch schafften sie es nur selten, Schüsse auf den Sandhausener Kasten abzufeuern. Für die Schlussminuten war Tarek Chahed für Nico Hammann in die Begegnung gekommen. Auch Gästetrainer Uwe Koschinat nahm zwei Wechsel in der dreiminütigen Nachspielzeit vor, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Sandhausen verteidigte die letzten Versuche aufmerksam und hielt die Führung bis zum Schlusspfiff.

In sechs Tagen trifft Blau-Weiß im traditionellen Ostduell auf die SG Dynamo Dresden und wird im Rudolf-Harbig-Stadion um wichtige Zähler kämpfen. Anstoß des Auswärtsspiels ist am Samstag, 16.03.2019, um 13:00 Uhr.
 
 
Tore: 0:1 Andrew Wooten (73.)
 
1. FC Magdeburg: Giorgi Loria – Dennis Erdmann, Tobias Müller, Timo Perthel, Marius Bülter, Rico Preißinger, Nico Hammann (86. Tarek Chahed), Charles-Elie Laprevotte, Philip Türpitz, Michel Niemeyer (76. Manfred Osei Kwadwo), Steven Lewerenz (62. Nils Butzen)

SV Sandhausen: Marcel Schuhen – Aleksandr Zhirov, Jesper Verlaat, Markus Karl, Dennis Diekmeier, Rurik Gislason (69. Kevin Behrens), Denis Linsmayer, Philipp Förster, Fabian Schleusener (90.+3 Korbinian Vollmann), Leart Paqarada, Andrew Wooten (90.+1 Erik Zenga)

Zuschauer: 19.615 (MDCC-Arena Magdeburg)

Pressekonferenz nach dem Spiel:


 
Fotos: Sportfotos Magdeburg
 
 

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