13.03.2006

1. FCM spielt Remis gegen den FC Eilenburg

150 fleißige Helfer hatten dafür gesorgt, dass der FCM nach fünf ausgefallenen Spielen endlich in die Oberliga-Rückrunde starten konnte. Der Rasen im Heinrich-Germer-Stadion war nahezu komplett vom Schnee befreit. Befreit aufspielen wollte auch der Club und sich mit einem Heimsieg eindrucksvoll in der Oberliga zurückmelden. Daraus wurde leider nichts. Zu sehr merkte man den Blau-Weißen die fehlende Punktspielpraxis an. Am Ende stand ein 0:0 zu Buche, das die Eilenburger wie einen Sieg feierten. Vor 1.885 frierenden Zuschauern konnte der FCM nur in der ersten Hälfte für etwas Belebung im weiten Stadionrund sorgen. Vor allem im zweiten Abschnitt gingen der Heyne-Elf dann jedoch gegen tapfer kämpfende Sachsen zunehmend die Ideen aus. Dabei hatte die Partie eigentlich genau so begonnen, wie es viele im Vorfeld erwartet hatten. Der FCM spielerisch überlegen, setzte den Gast mit seinen energischen Angriffsbemühungen unter Druck. Was fehlte, war die nötige Entschlossenheit im Abschluss. Auf dem schwierigen Geläuf hatte vor allem Sven Kubis gleich mehrfach die Führung für den FCM auf dem Fuß. Bereits nach fünf Minuten setzte der FCM-Stürmer mit seinem Schuss eine erste Duftmarke. Und als Stefan Neumann allein auf den Kasten der Eilenburger zustürmte, hatten viele FCM-Fans den Torschrei bereits auf den Lippen. Das Leder strich jedoch um Zentimeter am Kasten vorbei (12.). Innerhalb einer Spielminute hätte erneut Sven Kubis den FCM und seine Fans endlich erlösen können. Aber gleich zweimal kratzte ein Eilenburger Verteidiger für seinen bereits geschlagenen Keeper Schöne das Leder noch von der Linie. (22. / 23.) Der FCM weiter im Vorwärtsgang, aber im Spielaufbau oft zu ungenau. Die kämpferisch überzeugenden Gäste bekamen immer wieder rechtzeitig ein Abwehrbein dazwischen. Und so verpufften auch die letzten blau-weißen Angriffsbemühungen (Kubis, 44. Min.) ohne zählbaren Erfolg. Nach dem Wechsel begann der FCM erneut mit wütenden Angriffen. Die gut geordnete Gästeabwehr hatte jedoch mit zunehmender Spieldauer immer weniger Mühe den Spielfluss des Clubs zu stören. „In der zweiten Halbzeit hatten wir uns auf die wuchtigen Angriffsbemühungen des FCM eingestellt.“ stellte Eilenburgs Coach Letzian auf der anschließenden Pressekonferenz zufrieden fest. Tatsächlich tauchte der Club nun nur noch selten gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. In der 70. Minute war es erneut der glücklos agierende Sven Kubis, der am langen Pfosten lauernd eine Neumann-Flanke nicht verwerten konnte. Der FC Eilenburg sah sich zwar fast ausschließlich in die Defensive gedrängt, versuchte gegen Ende der Partie aber auch immer häufiger durch schnell vorgetragene Konter für Entlastung zu sorgen. In den Schlussminuten wirkte der FCM fast etwas ratlos gegen die konsequent verteidigenden Eilenburger. Es gelang den Heyne-Schützlingen einfach nicht mehr Druck aufzubauen. So blieb es bei einem mageren 0:0 zum Rückrundenauftakt. Dirk Heyne zeigte sich trotz allem nicht komplett unzufrieden. „Dieses Ergebnis ist sicher nicht optimal, aber man kann trotzdem darauf aufbauen!“ Und auch Eilenburgs Coach Letzian machte Mut: „Dirk Heyne hat hier in Magdeburg auf jeden Fall eine Mannschaft zusammen, mit der der Aufstieg zu schaffen ist. Uns kam vor allem zugute, dass wir bereits wieder Wettkampfpraxis hatten. Für mich bleibt der FCM der Aufstiegsfavorit in dieser Liga.“
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