22.10.2021

Aufsteiger aus der Hauptstadt

1. FC Magdeburg empfängt FC Viktoria 1889 Berlin

Erstmals seit über sechs Jahren gastiert der FC Viktoria 1889 Berlin wieder in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, wenn am 13. Spieltag das Ligaduell mit unseren Blau-Weißen ansteht. In der Premierensaison in Liga 3 sticht dabei ein Neuzugang besonders hervor. Wir blicken auf unseren kommenden Gegner.

 

Stark gestartet – aber seit vier Spielen sieglos

Nur elf Spiele absolvierten die Berliner in der vergangenen Spielzeit der Regionalliga Nordost, ehe die Saison coronabedingt erst unter- und schließlich abgebrochen wurde. Mit einer makellosen Bilanz von 33 Punkten standen die Hellblau-Weißen an der Tabellenspitze und wurden Mitte April vom NOFV-Präsidium zum Aufsteiger in die 3. Liga bestimmt.

Diese positive Serie konnte der zweimalige Deutsche Meister mit in die neue Spielzeit nehmen und wusste als Liganeuling früh zu überzeugen. Drei Siege aus drei Spielen und 10:1 Tore standen am Saisonbeginn zu Buche, nachdem man sich gegen Viktoria Köln, Eintracht Braunschweig und den 1. FC Kaiserslautern durchsetzen konnte. 

In Folge der ersten Drittliga-Niederlage im Heimspiel gegen Halle am 4. Spieltag konnten die Mannen aus der Hauptstadt jedoch nur noch zweimal jubeln. Der bisher letzte Erfolg – ein 3:1-Sieg gegen Wiesbaden – liegt bereits über einen Monat zurück. Drei der vergangenen vier Ligabegegnungen gingen verloren, sodass der sechsmalige Berliner Pokalsieger nun mit der Serie von vier sieglosen Spielen an die Elbe reist. 

 

Neuzugang Cigerci geht voran

Der mit Abstand beste Scorer des Muzzicato-Teams ist Neuzugang Tolcay Cigerci. Seit seinem Sommerwechsel vom damaligen Regionalliga-Konkurrenten VSG Altglienicke verbuchte der 26-Jährige in elf Partien ebenso viele Scorerpunkte: Sechs Tore erzielte der offensive Mittelfeldspieler, welcher bereits zehnmal in der 2. Bundesliga sowie einmal in der Bundesliga auflief, selbst und legte fünf weitere Treffer auf. 

Mit Angreifer Soufian Benyamina holte sich der zwölfmalige Berliner Meister zudem reichlich Drittliga-Erfahrung an Bord. Der gebürtige Berliner, welcher in der Jugend von Hertha und Union ausgebildet wurde, lief seit 2009 in 273 Partien der dritthöchsten deutschen Spielklasse auf. Zudem wechselte Lukas Pinckert (zuvor Hamburger SV II) an die Spree. Der Außenbahnspieler kam bisher in allen Begegnungen zum Einsatz, wird das Duell in Magdeburg jedoch gelbgesperrt verpassen.

 

Remis in der Vorbereitung

Zwischen 2013 und 2015 standen sich die beiden Vereine insgesamt viermal in der Regionalliga Nordost gegenüber. Jeder konnte jeweils ein Duell für sich entscheiden, zwei Spiele endeten mit einem Remis. Das bisher letzte Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel fand Ende Mai 2015 in Magdeburg statt (1:2). Außerdem begegneten sich die Mannschaften vor einigen Wochen in der Vorbereitung auf die laufende Runde. Für den FCM trafen beim 3:3-Unentschieden Angreifer Florian Kath und Doppeltorschütze Luca Schuler.

 

Foto: 1. FC Magdeburg 

 

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