06.10.2018

Bülter: "Ein unbe- schreibliches Gefühl"

Nach dem 2:2-Remis vor über 23.000 Fans standen die Akteure wieder für zahlreiche Interviews zur Verfügung – anbei finden sich einige Stimmen der Spieler und Verantwortlichen:

Marco Hartmann (SG Dynamo Dresden): „Das war selten dämlich. Wir wussten, genau, dass das nicht passieren darf, das war Passivität von uns. Es fühlt sich an wie eine Niederlage. Wir standen 45 Minuten im Sechzehner und haben die Bälle rausgeschlagen.“

Markus Schubert (SG Dynamo Dresden): „Ganz bitter, wir sind mit dem Punkt nicht zufrieden. Wir waren in der zweiten Halbzeit viel zu passiv und haben Magdeburg das Spiel machen lassen. Das hat uns drei Punkte gekostet.“

Björn Rother (1. FC Magdeburg): „Nach dem Kampf in der zweiten Halbzeit können wir mit dem Punkt zufrieden sein. Ob wir 0:2 oder 0:3 zurückliegen, wir geben niemals auf. Wir wissen genau, was das Derby bedeutet und wollten uns nicht vorwerfen, nicht alles rausgehauen zu haben.“

Nico Hammann (1. FC Magdeburg): „Mit dem Fehlschuss vom Punkt hatten wir nochmal neue Hoffnungen und haben an den Ausgleich geglaubt. Das war ein Sieg der Moral.“ 

Dennis Erdmann (1. FC Magdeburg): „Wir hatten wenig Zugriff im Mittelfeld und schlafen bei dem Einwurf zum 1:0. Zweite Halbzeit waren wir schon deutlich überlegen. Laut war der Trainer in der Halbzeitpause nicht, denn wir hatten insgesamt nicht viel falsch gemacht. Ich sah mich mit der Mannschaft in der Verantwortung. Mit mehr Bewegung und Stationen hat Dynamo dann Probleme bekommen. Wir müssen hier zu Hause aber langsam gewinnen. Nach dem 0:2 unterschreibe ich das Remis. Wir spielen hier zu Hause vor 23.000 Bekloppten, da muss man einfach sein letztes Hemd für die Fans geben.

Marius Bülter (1. FC Magdeburg): „Ein unbeschreibliches Gefühl, das 2:2 vor diesen Fans zu machen, das vergesse ich nicht. Es war ein richtig schlechter Schuss, aber die Irritation war groß und er fällt ins Eck, das sind die schönsten Treffer. Das System wurde zur Halbzeit mit meinem Wechsel geändert und Jens Härtel sprach mir Mut zu. Es war eine unfassbare Euphorie, da bekommt man Gänsehaut.“

Jens Härtel (Cheftrainer 1. FC Magdeburg): „Unter dem Strich natürlich, so wie es lief, kann man sicherlich von Glück sprechen. Wir waren aber die Mannschaft, die es mehr gewollt hat. Die Tore waren Geschenke von uns, die Konter von Dynamo haben wir großteils unterbunden. Im Verlaufe hatten wir gute Möglichkeiten und Abschlüsse. Am Ende wurde meine Mannschaft für den nimmermüden Einsatz belohnt.“

FAM
Humanas GmbH
sunmaker
SWM
Wernesgrüner
Dr. Sporkenbach Baukonzept
eew energy from waste
EWU Thüringer
GETEC
Lotto Toto Sachsen-Anhalt
LVM Versicherungen
MDCC
MWG
radio SAW
Schrader Haus
Uhlsport
Volksstimme
WOBAU