26.01.2019

"Für das Wohl des 1. FC Magdeburg"

"Für das Wohl des 1. FC Magdeburg" – Kurzinterview mit Mario Kallnik und Maik Franz vor dem Auftakt

In drei Tagen begeht der 1. FC Magdeburg das erste Punktspiel im Jahr 2019. In der 2. Bundesliga treffen die Elbestädter am Dienstagabend unter Flutlicht auf den FC Erzgebirge Aue, wenn um 20:30 Uhr der Anpfiff in der MDCC-Arena ertönt.
Im Rahmen der sportlichen Vorbereitung auf die Rückrunde gab es personelle Veränderungen in der Profimannschaft, in der MDCC-Arena fand ein Tausch der Spielfläche statt und im Hintergrund laufen weitere Aktivitäten. Im Kurzinterview mit 1fcm.de gaben Geschäftsführer Mario Kallnik und Maik Franz (Leiter der Lizenzspielerabteilung) ihre Perspektive auf einige Fragen vor dem Auftakt.

Zwei Spieler haben das Team verlassen, vier kamen hinzu. Wie haben sich die Neuzugänge aus deiner Sicht integriert?
Maik Franz: Nach knapp vier Wochen kann man sagen, dass die Integration der Neuzugänge erfolgreich verlaufen ist, denn die Mannschaft hat die Jungs gut integriert. Jetzt gilt es, dies zu vertiefen. Rein sportlich habe ich in der Vorbereitung vieles von dem gesehen, was ich mir erhoffe und bin überzeugt davon, dass wir an Qualität dazu gewonnen haben. Am Dienstag wird sichtbar, wer gegen Aue spielen darf.

Wie haben die Neuzugänge das Gesicht der Mannschaft mit Blick auf die Philosophie unseres Trainers Michael Oenning und auf Auswahlkriterien der Vereinsführung verändert?
Maik Franz: Die Mannschaft hat an Erfahrung dazu gewonnen, das ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Transfers. Timo Perthel kommt mit vielen Zweitliga-Einsätzen zu uns, Steven Lewerenz hat nachgewiesen, dass er auf diesem Level gefährlich sein kann, und Jan Kirchhoff konnte dies sogar auf höherem Niveau zeigen. Die Jungs haben Charakter und Qualität. Wichtig ist, dass sie unsere DNA annehmen.

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Welche Bedeutung kommt der Erneuerung des Spielfeldes (Tausch des Rasens) sportlich für den 1. FC Magdeburg zu Gute? 
Mario Kallnik: Die Erneuerung des Rasens ist ein Zeichen dafür, dass alle die 2. Liga halten wollen. Die Stadionbetreibergesellschaft MVGM und die Landeshauptstadt Magdeburg haben kurzfristig auf die schlechte Situation des Rasens reagiert – dem gilt unser Dank.

Wie fällt dein Fazit zu den Testspielen der Vorbereitung auf die Rückrunde in Liga 2 aus?

Maik Franz: In erster Linie sollte man Testspiele nicht überbewerten, Ergebnisse sind normalerweise zweitrangig und entscheidend ist, welche Rückschlüsse man ziehen kann. Aber in unserer Situation muss man dies differenziert betrachten, denn in der Hinrunde konnten wir nur einen Sieg einfahren. In der Vorbereitung hat die Mannschaft alle Testspiele außer Cottbus siegreich gestaltet, das ist für die Grundstimmung sehr positiv. Insgesamt hatten die Testspiele meiner Meinung nach einen positiven Effekt.

Welche organisatorischen Schritte im Gesamtkontext Verein und Profimannschaft laufen aktuell im Hintergrund?
Mario Kallnik: Schwerpunkt unserer Arbeit in den aktuellen Monaten ist, die Lizenzierungsunterlagen für die kommende Spielzeit 2019/2020 für die 2. Bundesliga und 3. Liga einzureichen. Die vollständigen Unterlagen sollen mit Zielstellung 15.03.2019 vollständig der DFL (Deutsche Fussball Liga) und dem DFB (Deutscher Fußball-Bund) übergeben werden.

Am Dienstag erwartet die Mannschaft das erste Heimspiel des Jahres als Auftakt in die Rückrunde. Worauf wird es aus deiner Sicht in den kommenden Partien ankommen, um das Ziel Klassenerhalt 2. Bundesliga zu erreichen?
Maik Franz: Wir müssen unsere Magdeburger Tugenden auf den Platz bringen: Konzentriert sein, leidenschaftlich auftreten, Zweikämpfe annehmen, Emotionen entfachen und dazu das spielerische Element einbringen. Die Mischung aus dem Spielerischen und unseren Tugenden, also der Magdeburger DNA, wird der Weg zum Erfolg sein. Wir – das sind Mannschaft, Fans, Verantwortliche, Partner und Unterstützer – müssen gemeinsam in eine Richtung marschieren, Ruhe und Souveränität bewahren und zugleich gierig sein.
Es wird darauf ankommen, die eigenen Egoismen hintenanzustellen und für das Wohl des 1. FC Magdeburg zu arbeiten.

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