„Für mich gibt es nur Fußball"

"Blau-Weiß interviewt" mit Marius Bülter

Im Sommer wechselte der 25-jährige Offensivspieler vom SV Rödinghausen als Torschützenkönig der Regionalliga West zum 1. FC Magdeburg in die 2. Bundesliga. Der studierte Maschinenbauer wagt nun den nächsten Schritt seiner Karriere und hat große Ziele mit Blau-Weiß. Was der Sprung in den Profifußball in einer neuen Stadt für Veränderungen mit sich bringt und wie sich sein erstes Heimspiel anfühlte, verrät Marius Bülter im Interview. Das vollständige Interview befindet sich auf dem offiziellen YouTube-Kanal des 1. FC Magdeburg.
 
Welcher Fußballer war der Held deiner Kindheit und warum?
Ich muss sagen, so einen richtigen Helden hatte ich eigentlich nie. Stefan Effenberg fand ich immer ganz cool, von dem war ich ein großer Fan.
 
Wie hoch ist die Trainingsbelastung in Liga 2 im Vergleich zur Regionalliga?
Ich muss schon sagen, dass es ein großer Unterschied ist. Gerade was die Qualität im Training angeht, da merkt man es ganz deutlich. Ich habe auch eine Weile gebraucht, bis ich mich daran gewöhnt habe. Mittlerweile klappt es aber ganz gut und macht eine Menge Spaß. 
 
Wie hast du dein Studium und das Fußballspielen unter einen Hut bekommen?
Den Großteil meines Studiums habe ich bereits vor meiner Profifußball-Karriere absolviert. Der letzte Teil, das Schreiben der Bachelorarbeit, war dann schon ziemlich anstrengend. Zu dieser Zeit musste ich auf viel verzichten, bin aber nun froh, dass ich das hinter mir habe.
 
Welche Zeit hat dich in deiner Karriere am meisten sportlich geprägt?
Das war eigentlich die Zeit, wo ich nicht mehr unbedingt an die Profikarriere gedacht habe und mit meinem Studium angefangen habe. Als sie dann doch anfing, habe ich gemerkt, was es für ein Privileg ist, hier als Profi Fußball spielen zu dürfen.

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Marius Bülter fühlt sich im Team wohl und konnte sich in den ersten Partien in Liga 2 gut in die Offensivabteilung integrieren. (Sportfotos-MD)
 
Welche Sportarten interessieren dich neben dem Fußball?
Dahingehend habe ich eigentlich keine weiteren Interessen. Es gibt ja viele, die den amerikanischen Sport cool finden, aber für mich gibt es nur Fußball.
 
Wieso ist deine Wahl im Sommer auf den FCM gefallen?
Da der Kontakt schon über das ganze Jahr bestand, hatte ich schon das Gefühl, dass man mich hier unbedingt haben will. Zudem war ich auch einmal hier im Stadion und konnte live miterleben, was hier für eine Stimmung herrscht. Deshalb ist mir die Wahl auf den 1. FC Magdeburg nicht schwergefallen.
 
Was zeichnet euch als Mannschaft aus? 
Wir haben einen riesengroßen Zusammenhalt in der Mannschaft und wissen, dass wir unsere Ziele eben nur als Team erreichen können. Man merkt, dass jeder für jeden da ist und dem anderen nur das Beste gönnt. Nur gemeinsam können wir den Klassenerhalt schaffen.
 
Wie hat sich das erste Heimspiel vor den Fans angefühlt? 
Ich kann mich noch am besten dran erinnern, als wir zum ersten Mal zum Aufwärmen auf den Rasen gekommen sind. Da war es schon unfassbar, wie viele Fans hier sind, ich hatte ja sowas noch nie. Wenn ich daran zurückdenke, bekomme ich immer noch Gänsehaut, das war schon ein unfassbares Erlebnis. Jedes Mal wieder ist es ein geiles Gefühl.
 
Was sind deine Ziele beim FCM?
Natürlich haben wir ein gemeinsames großes Ziel und das ist der Klassenerhalt. Mein persönliches Ziel ist es, dabei so viel wie möglich beizutragen, um das zu schaffen. Klar will ich dabei natürlich so viele Einsatzzeiten wie möglich bekommen und dem Team helfen.

 

Das komplette Interview befindet sich auf dem offiziellen YouTube-Kanal des 1. FC Magdeburg:

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