10.05.2019

Letztes Auswärtsspiel für Blau-Weiß

Oenning-Team reist an die Alte Försterei nach Berlin
Anlässlich des 33. Spieltags der 2. Bundesliga 2018/2019 bereist der 1. FC Magdeburg am bevorstehenden Wochenende die Bundeshauptstadt und gastiert am Sonntag, 12.05.2019, beim 1. FC Union Berlin. Anstoß des traditionsreichen Ostduells ist um 15:30 Uhr im Stadion an der Alten Försterei in Berlin-Köpenick unter der Leitung von Schiedsrichter Robert Schröder.

Unschlagbar in der Hinrunde
Nachdem der 1. FC Union Berlin in den vergangenen beiden Spielzeiten lange mit den Spitzenteams in Liga 2 mithalten konnten, schlussendlich aber knapp an den Aufstiegsplätzen vorbeischrammte, war die Erwartungshaltung auch im vergangenen Sommer dementsprechend hoch. Schon früh in der Saison zeichnete sich ab, dass der erfahrene Cheftrainer Urs Fischer der Aufgabe gewachsen ist und sein Team auch in dieser Saison zu einer Topmannschaft in Liga 2 zählen.

Unbeirrt davon, wem die Unioner auf dem Platz gegenüberstanden, blieben Fischer und sein Team ihrer Linie treu. Mit einer geordneten defensiven Grundausrichtung und qualitativ hochwertigen Einzelspielern entwickelten sich die Rot-Weißen zu einer nur schwer knackbaren Truppe. So blieb die Mannschaft über die gesamte Hinrunde ungeschlagen. Erst kurz vor Weihnachten konnte FC Erzgebirge Aue die Berliner erstmals in die Knie zwingen. Die Unioner überwinterten auf Platz 4 der Tabelle.

Dicht dran wie nie
Zu Beginn der Rückrunde erarbeiteten sich die Hauptstädter den Relegationsplatz hinter dem 1. FC Köln und Hamburger SV rasch zurück. Konstant konnte an die Resultate der ersten Halbserie angeknüpft werden. Eine erste Durststrecke durchlebte die Mannschaft von Spieltag 26 bis 30. Fünf sieglose Spiele in Folge ließen die Unioner im engen Aufstiegsrennen auf den vierten Platz fallen.

Es folgte jedoch ein echtes Ausrufezeichen: mit einem eindrucksvollen 2:0 Heimerfolg über den Hamburger SV meldeten sich die Eisernen im Kampf um den Aufstieg zurück. Gedämpft wurde die Euphorie in der vergangenen Woche, als man im Gastspiel beim SV Darmstadt 98 eine unglückliche 2:1 Niederlage akzeptieren musste. Da jedoch auch die unmittelbare Konkurrenz am letzten Spieltag patzte, veränderte sich nichts an der aussichtsreichen Ausgangssituation.

Gikiewicz hält die Null
In allen 32 bisherigen Saisonspielen stand Schlussmann RafalGikiewiczfür den FDGB-Pokal Sieger von 1968 zwischen den Pfosten. Dabei hielt der 31-jährige Pole seinen Kasten 13 Mal sauber, Ligabestwert. Neben Gikiewicz macht jedoch auch die Unioner Defensivabteilung einen ausordentlich guten Job. Mit lediglich 31 Gegentreffern gehört den Berliner mit Abstand auch der Ligabestwert. Bester Torschütze im Fischer-Team ist Dauerbrenner Sebastian Anderson, welcher ebenfalls alle bisherigen Punktspiele der Saison absolvierte.

Punkteteilung im Hinspiel
Im Hinspiel anlässlich des 16. Spieltags im Dezember letzten Jahres trennten sich beide Traditionsvereine vor über 23.000 Zuschauern in der MDCC-Arena Magdeburg 1:1 (1:0) unentschieden. FCM-Torjäger Christian Beck hatte den Club in Halbzeit eins in Führung geschossen, ehe der eingewechselte Akaki Gogia im zweiten Durchgang ausgleichen konnte. So fand ein hochspannendes und eng umkämpftes Duell keinen Sieger an der Elbe.

Info
Das Berliner Stadion an der Alten Försterei ist restlos ausverkauft, Tageskassen öffnen somit nicht. Einlassbeginn ist um 13:30 Uhr. Die Mannschaft von Cheftrainer Michael Oenning kann sich auf eine große Unterstützung der mitreisenden FCM-Fans im letzten Auftritt in der Fremde freuen.

Die Faninformation inklusive Fanbrief der Polizei im Überblick: https://1.fc-magdeburg.de/downloads/spiel-infos/1237.pdf 

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