02.09.2019

Punkteteilung in Jena

Beck kontert Gabriele in Halbzeit zwei
Im Montagabendspiel des 7. Spieltags der 3. Liga 2019/2020 trennen sich der FC Carl Zeiss Jena und der 1. FC Magdeburg vor 8.015 Zuschauer im Ernst-Abbe-Sportfeld Jena 1:1 (1:0) Remis. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Daniele Gabriele die Gastgeber in Führung geschossen (44.). Im zweiten Durchgang erarbeitete sich der FCM mehrere Torchancen und kam durch Kapitän Christian Beck zum Ausgleich (67.).
 
FCM unverändert, sechs Neue bei Jena
Cheftrainer Stefan Krämer nahm im Vergleich zum 5:1 Heimsieg vor einer Woche keine Veränderung in seiner Startelf vor und hielt an der überzeugenden Aufstellung fest. Ganz im Gegensatz dazu tat sich bei den Gastgebern nach der 0:3 Niederlage in Meppen Einiges. FCC-Cheftrainer Lukas Kwasniok brachte sechs neue Spieler in seine Anfangself. Darunter auch die Neuzugänge Dominic Volkmer und Manuel Maranda, welche erst vor wenigen Tagen unter Vertrag genommen wurden.
 
Ballbesitz pro FCM
Pünktlich um 19:00 Uhr hatte Schiedsrichter Patrick Alt das Ostduell an den Kernbergen freigegeben, Bertram hatte den Anstoß für die in blauer Montur auflaufenden Gäste ausgeführt. Bereits nach drei Minuten ließ Mario Kvesić den ersten Warnschuss aus 20 Metern Torentfernung abgegeben. Den nächsten Versuch drückte Ernst nach fünf Minuten ab: Preißinger hatte Bertram gefunden, welcher in den Rückraum zum Rechtsverteidiger abtropfen ließ. Die Ballbesitzphasen der Gastgeber waren in den Anfangsminuten stark überschaubar. FCM-Schlussmann Alexander Brunst war erst in der 8. Minute das erste Mal gefordert.

Den ersten Eckball der Gastgeber hatte er resolut wegfausten können. Glück hatte der FCC in der 10. Minute, als Bock eine scharfe Eingabe von Kvesić nahezu im eigenen Kasten unterbrachte, sein Klärungsversuch landete auf dem Netz. Nach der Anfangsviertelstunde gestaltete sich die Partie offener, da die Thüringer mutiger wurden. Bis ins letzte offensive Drittel des Feldes schaffte es allerdings kaum eine Mannschaft. In der 25. Minute wurde es das erste Mal ungemütlich auf dem Platz: Günther-Schmidt war Beck auf den Fuß gestiegen und sah die erste Gelbe Karte. Nach 30 Minuten versuchte es Rohr für die Hausherren aus der Distanz und platzierte seinen Schuss einen guten Meter neben den Kasten.
 
Kvesić scheitert, Gabriele zur Heimführung
Auf der Gegenseite hatte Mario Kvesić in der 32. Minute die erste Großchance der Begegnung: nach Zuspiel von Bertram ließ er sein Gegenspieler mit einem Haken stehen und schloss mit dem linken Fuß auf die lange Ecke ab. Coppens streckte sich und konnte zur Ecke parieren. Erneut versuchte es Kvesić in der 41. Minute von der Strafraumkante, doch verfehlte sein Volley nach Brustablage von Beck das Tor deutlich. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff gingen die Gastgeber nach einem technischen Missgeschick in der FCM-Verteidigung etwas überraschend mit 1:0 in Front. Günther-Schmidt trieb den Ball bis in den Strafraum, kurz vor Brunst schob er das Leder quer auf Daniele Gabriele, der den Ball über die Linie drückte. Kurz darauf war eine Minute Nachspielzeit verstrichen und die Teams suchten den Weg in die Kabine.
 
Beck gleicht aus
Zur zweiten Halbzeit brachte Cheftrainer Stefan Krämer mit der Einwechslung von Manfred Osei Kwadwo und Brian Koglin zwei neue Gesichter auf den Rasen. Kvesic und Gjasula sind in der Kabine verblieben, Gjasula hatte sich in Halbzeit eins an der Hand verletzt. In der 49. Minute sah Timo Perthel nach Foul an Gabriele die erste Gelbe Karte auf Seiten der Elbestädter. Zehn Minuten später sahen auch Tobias Müller und Christian Beck die nächsten Verwarnungen. Müller hatte taktisch hingelangt, Beck beschwerte sich zu stark bei Patrick Alt.

In der 63. Minute ergab sich die erste gute Chance in Halbzeit zwei: eine Bertram-Ecke fand den Kopf von Brian Koglin, Coppens tauchte ab und hielt die Kugel fest. Vier Minuten später klappte es besser: diesmal hatte Ernst die Kugel präzise in die Box geschlagen, Kapitän Beck stieg hoch und nickte den Ball zum 1:1 ins Netz. Die letzte Auswechslung nahm Krämer in der 78. Minute vor und zeigte damit, dass ihm das Unentschieden nicht genügt. Sirlord Conteh ersetzte Rico Preißinger und sollte Tempo auf die Außenbahn bringen.

Fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit blieb Niklas Jahn verletzt auf dem Boden liegen, Kwasniok hatte bereits drei Wechsel getätigt, sodass Carl Zeiss fortan in Unterzahl agierte. Zwei Minuten später verpasste Conteh die nächste gute Torchance um Haaresbreite. Aus guter Schussposition war ihm die Kugel versprungen. In der 89. Minute bekam der Club die letzte gute Gelegenheit mit einem ruhenden Ball. Bertram setzte den Freistoß aus 18 Metern jedoch nur in die Mauer. Auch vier Minuten Zusatzzeit konnte keines der Teams nutzen, um den möglichen Lucky Punch zu setzen, sodass das Flutlichtduell unentschieden endete.
 
„In der ersten Halbzeit waren wir in Ballbesitz oft zu langsam. Das 0:1 fällt nur, weil sich Gjasula vorher die Hand verletzt. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel, das in jede Richtung hätte ausgehen können“, so Cheftrainer Stefan Krämer nach dem Spiel.
 
 
Tore: 1:0 Daniele Gabriele (44.), 1:1 Christian Beck (67.)
 
FC Carl Zeiss Jena: Jo Coppens – Raphael Obermair, Manuel Maranda, Dominic Volkmer, Maximilian Rohr, Anton Donkor (77. Patrick Schorr), Eroll Zejnullahu, Dominik Bock (67. Rene Eckardt), Niklas Jahn, Julian Günther-Schmidt (80. Ole Käuper), Daniele Gabriele
 
1. FC Magdeburg: Alexander Brunst – Tobias Müller, Jürgen Gjasula (46. Brian Koglin), Dominik Ernst, Timo Perthel, Thore Jacobsen, Charles-Elie Laprevotte, Rico Preißinger (79. Sirlord Conteh), Mario Kvesić (46. Manfred Osei Kwadwo), Sören Bertram, Christian Beck
 
Zuschauer: 8.015 (Ernst-Abbe-Sportfeld Jena)

 

Die Pressekonferenz nach dem Spiel bei "Einmal-Immer.TV":

Foto: Sportfotos Magdeburg

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