07.05.2021

Zebras aus Duisburg zu Gast

1. FC Magdeburg empfängt MSV Duisburg
Zum vorletzten Heimspiel der Saison begrüßt der 1. FC Magdeburg am 36. Spieltag der 3. Liga 2020/2021 den MSV Duisburg in der Elbestadt. Nach dem Aufeinandertreffen mit Saarbrücken wartet somit ein weiteres Gründungsmitglied der Fußball-Bundesliga auf die Mannschaft von Christian Titz. Beide Clubs fanden sich während der Saison bereits auf den unteren Plätzen wieder, haben sich jedoch mittlerweile im Tabellenmittelfeld etabliert.
 
Dritter Trainer der Saison
Nachdem sich der Drittliga-Meister von 2017 bereits Anfang November vom damaligen Coach Torsten Lieberknecht trennte, durfte auch sein Nachfolger Gino Lettieri die Saison nicht beenden. Gerade einmal etwas mehr als zwei Monate war der 54-Jährige im Amt, ehe der Verein im Januar erneut personell tätig wurde.

Nachdem die Mannschaft zu Jahresbeginn vier der ersten fünf Partien verlor und auf dem letzten Tabellenplatz stand, wurde Anfang Februar der dritte Übungsleiter der laufenden Spielzeit präsentiert. Die Wahl fiel dabei auf Pavel Dotchev, der eine Woche zuvor beim FC Viktoria Köln freigestellt wurde. Unter seiner Führung folgten direkt Erfolgserlebnisse.
 
Drei der ersten vier Spiele konnten gewonnen werden – darunter ein 1:0-Heimsieg gegen 1860 München. Nach einer 1:3-Niederlage bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Viktoria Köln schaffte der Drittliga-Rekordtrainer mit seinen Schützlingen eine ungeschlagene Serie von insgesamt sechs Partien, welche erst im Nachholspiel in Dresden ihr Ende fand.

Ergebnis dieses Laufs war ein Platz im Tabellenmittelfeld und eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt für den Saisonendspurt. Aktueller Topscorer der Dotchev-Elf ist Angreifer Moritz Stoppelkamp. Bis zum 2:2-Unentschieden gegen den FC Bayern München U23 erzielte der bundesligaerfahrene Linksaußen zehn Saisontore und bereitete zehn weitere Treffer vor.
 
Neuer Stürmer schlägt ein
Kurz vor Ende der Wintertransferperiode wurde mit Aziz Bouhaddouz eine weitere Option für die Offensive verpflichtet. Der Marokkaner wechselte vom SV Sandhausen an den Rhein und unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende.

In zwölf Rückrundenpartien für den MSV kam der 34-Jährige, der für den FSV Frankfurt, FC St. Pauli und den SV Sandhausen insgesamt 186-mal in der zweithöchsten deutschen Spielklasse auflief, bisher auf fünf Tore und fünf Vorlagen. Dabei stand er bei jedem Einsatz in der Startelf und trug maßgeblich zum tabellarischen Aufschwung der Blau-Weißen bei.
 
Premierensieg gegen den MSV
In der Schauinsland-Reisen-Arena gelang den Mannen aus der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt im Januar der erste Erfolg überhaupt gegen die Meidericher. Zunächst brachte Ahmet Engin die Hausherren nach 22 Minuten in Front. Durch Treffer von Nico Granatowski und Leon Bell Bell drehte der FCM die Flutlichtpartie im zweiten Durchgang und konnte somit die Heimreise mit drei wichtigen Zählern im Gepäck antreten.

 
(Fotos: MSV Duisburg)

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