Gegen den 1. FC Union Berlin verloren unsere Frauen am Sonntagnachmittag mit 0:5.

Pokalaus gegen den Bundesligisten

Frauen

Pokalniederlage für unsere Frauen

Die Frauen des FCM verloren am Sonntagnachmittag mit 0:5 gegen den Bundesligisten 1. FC Union Berlin. Damit scheiden sie aus dem DFB-Pokal aus.
 

Aufstellung

1. FC Magdeburg: Neumann – Johnson (75. Klein), Bölke, Hildebrand, Montzki (69. Kirps), Abraham (56. Große), Schulz, Alsleben (56. Schulz), Cienskowski, Miyoshi (69. Magas), Bunnell

1. FC Magdeburg Auswechselspielerinnen: Lergenmüller (ETW) – Juhnke, Klein, Magas, Schulz, Große, Kirps, Temp, Müller

1. FC Union Berlin: Böhi – Schneider, Pujols Parera, Weidauer, Steuerwald (58. Tysiak), Bauereisen (78. Seifert), Egli, Veit, Hausicke (58. Orschmann), Kamber, Reissner

1. FC Union Berlin Auswechselspielerinnen: Smolarczyk (ETW) – Campbell, Orschmann, Steinert, Seifert, Weiß, Tysiak, Aseko Nkili, Janssens


Tore 

0:1 Nele Bauereisen (4.), 0:2 Sophie Weidauer (27.), 0:3 Lia Kamber (45.+1), 0:4 Naika Reissner (46.), 0:5 Naika Reissner (70.)
 

Spielverlauf

Der 1. FC Union Berlin startete wie erwartet mit großem Druck nach vorne in die Partie und erzielte bereits in der 4. Minute den ersten Treffer. Nach einer Hereingabe über rechts, vollendete Bauereisen aus zentraler Position. Infolge des Führungstreffers gaben die Unionerinnen weiter Gas. Die Abwehr des FCM blieb jedoch konzentriert und verhinderte mehrfach den nächsten Gegentreffer. Pearl Neumann, im Tor der Blau-Weißen, hielt den Ball einige Male sicher fest. 

In der 10. Minute kamen die Magdeburgerinnen dann erstmals in die Nähe des gegnerischen Strafraums: Nach einem langen Pass auf Miyoshi, erarbeitete diese einen Einwurf. Dieser brachte leider keinen Torabschluss. Der nächste Schussversuch galt den Gästen aus Berlin, ging aber über das Tor (15.)

Die Elbestädterinnen warfen alles rein und versuchte offensive Akzente zu setzen. Kira Bölke gewann in der eigenen Hälfte den Ball, der über Miyoshi und Johnson wieder bei Bölke auf der linken Seite landete. Ihre Flanke in den Strafraum hielt die Keeperin der Unionerinnen (18.). 

Der FCU war die spielbestimmende Mannschaft, aber Hildebrand und Alsleben in der Abwehr des FCM klärten den Ball immer wieder. In der 27. Minute waren sie allerdings chancenlos: Nach einer Flanke von der rechten Seite, landete der Ball schließlich bei Weidauer, die den Ball über die Linie drückte. 

Unsere Blau-Weißen gaben alles, um gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Johnson flankte ein paar Minuten nach dem zweiten Gegentreffer auf Miyoshi, die den Ball in Richtung Bunnell lenkte. Wieder fängt Böhi, im Kasten der Gäste, das Leder (34.) 

Während die Hauptstädterinnen in der 37. Minute am Tor vorbeischossen, fand seitens des FCM eine Flanke von Bölke keine Abnehmerin (39.). 

4 Minuten später versuchte Leela Egli auf 0:3 zu erhöhen. Neumann konnte, in Zusammenarbeit mit Bunnell, entschärfen (43.). Dann fiel der dritte Gegentreffer aber doch noch vor der Pause. Kamber bekam die Kugel in zentraler Position im Strafraum und zog ab. Ihr wuchtiger Schuss schlug in den Maschen ein (45.+1). Direkt danach pfiff Schiedsrichterin Lea Kretschmar zur Halbzeit. 

Nach Wiederanpfiff gelang den Unionerinnen der vierte Treffer. Sie kombinierten schnell über die linke Seite ehe Reissner den Ball rechts an Neumann vorbei einnetzte (46.). 

Die Berlinerinnen konnten nicht genug bekommen. Anschließend an das vierte Tor versuchte es Weidauer aus der Distanz. Ihr Schuss ging über das Tor. Der FCM hingegen wollte den Anschlusstreffer erzielen. Innerhalb von zwei Minuten schloss Miyoshi gleich zwei Mal aus linker Position ab (53., 55.). Beide Male konnte Böhi den Ball entschärfen. 

Auf der Gegenseite versuchten es die Roten erneut mit einem Distanzschuss (62.). Neumann war jedoch noch mit den Fingerspitzen dran und lenkte das Leder zur Ecke. Diese blieb folgenlos. Reissner war es, die dann das 0:5 erzielte. Ähnlich wie bei ihrem ersten Treffer kurz nach dem Seitenwechsel schob sie den Ball an Neumann vorbei in die rechte untere Ecke (70.). Die Keeperin des FCM war chancenlos. 

Die Blau-Weißen kamen wenige Minuten darauf abermals über die linke Seite. Die Hereingabe konnte jedoch zur Ecke geklärt werden, die wiederum ebenfalls zur Ecke abgewehrt wurde (75.). Der darauffolgende Eckball sorgte zwar für Unruhe im Strafraum; der Ball wollte den Weg in das Netz aber nicht finden. Die Unionerinnen nahmen zwar einen Gang raus, spielten aber dennoch konsequent. Vereinzelte Chancen auf beiden Seiten blieben ohne Treffer. 

Die Partie endete mit 0:5. Die Mannschaft von Nico Koch kann sich dennoch keine Vorwürfe machen. Sie warf alles rein und machte ein gutes Spiel gegen den Bundesligisten aus Berlin. 
 

Schiedsrichter

Lea Kretschmar

Assistenten 

Katharina Kruse

Liesa Malina

Zuschauer 

1.906 (Avnet Arena, Magdeburg)
 

Fotos 1.FC Magdeburg / Frank Hesse