
Gemeinsamer Jubel über den Heimsieg.
Blau-Weiße Ekstase
FCM gewinnt 6:1 gegen den Karlsruher SC
Der 9. Spieltag hielt für unseren FCM das Heimspiel gegen den Karlsruher SC bereit. Mit 6:1 (1:0) hat sich unser Club drei wichtige Punkte geholt und die Heimserie auf vier ungeschlagene Spiele ausgebaut.
Fotos vom Spiel findet ihr in der Galerie der FCM-App.
Aufstellungen
1. FC Magdeburg: Reimann – Nadjombe, Müller, Mac Nulty, Nollenberger (64. Bockhorn) – Hyryläinen (80. Mergner), Chávez, Müsel (72. Michel) – Iyoha, Żukowski (64. Šimić), Atik (72. Tachie)
Karlsruher SC: Bernat – Kobald, Franke, Trémoulet (56. Ofli) – Jung (45. Pinto Pedrosa), Wiethaup (79. Civeja), Väänänen, Bergh (56. Ben Farhat) – Wanitzek – Fukuda, Eichinger (45. Egloff)
Personal
Unser Trainerteam um Petrik Sander und Pascal Ibold veränderte die erste Elf nach dem 0:2 im Ostderby in Dresden auf zwei Positionen. Momo Kwarteng fiel aufgrund einer leichten Blessur aus und wurde durch Felipe Chávez ersetzt. Außerdem kehrte Alexander Nollenberger anstelle von Herbert Bockhorn wieder in die Startelf zurück.
KSC-Coach Maximilian Senft tauschte im Vergleich zum 4:0 gegen Darmstadt nicht. Es begann die gleiche Elf wie zuletzt beim Heimerfolg.
Tore
1:0 Mateusz Żukowski (39./FE) – Nachdem Hyryläinen von Tremoulet im Strafraum zu Fall gebracht worden war, traf Żukowski vom Punkt. Der Ball schlug im rechten Toreck ein.
2:0 Mateusz Żukowski (51./FE) – Im Duell Nadjombe-Bergh ging Magdeburgs Nummer 28 im gegnerischen Strafraum zu Boden. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Żukowski sicher, dieses Mal allerdings ins linke Toreck.
3:0 Anselmo Mac Nulty (54.) – Eine Flanke von Atik köpfte Mac Nulty aus wenigen Metern an die Unterkante des Querbalkens und von dort hüpfte das runde Leder auf und dann über die Torlinie.
4:0 Emmanuel Iyoha (59.) – Nach einem Müsel-Einwurf trieb Iyoha den Ball nach vorne und veredelte ins kurze Eck zum 4:0.
5:0 Roko Šimić (66.) – Müsel luchste Wanitzek den Ball ab, steckte durch auf den kurz vorher eingewechselten Simic und dieser beförderte das runde Leder mit seinem wohl ersten Ballkontakt in die Tormaschen.
5:1 Deniz Ofli (82.) – Eingeleitet durch den inzwischen eingewechselten Civeja traf Ofli zum Anschluss für den KSC.
6:1 Leon Mergner (90.+2) – Kurz vor dem Schlusspfiff erzielte Leon Mergner sein erstes Zweitliga-Tor und stellte den Endstand per Volley her.

Spielverlauf
Nach der gewonnen Platzwahl seitens der Gäste aus Karlsruhe eröffnete Schiedsrichter Wagner die Partie bei herbstlichen Temperaturen pünktlich um 13 Uhr. Nach wenigen Sekunden waren es die in beige-weinrot agierenden Gäste, die auf der rechten Seite das Spielgerät nach vorne trieben – ohne dabei zwingend zu werden. Auf Seiten der Elbestädter war es Chávez mit dem ersten Angriffsversuch in der 2. Minute. Die erste Gelbe Karte des Nachmittags sah Żukowski, der nach einem langen Ball KSC-Keeper Bernat touchierte.
Drei Zeigerumdrehungen später gab es für die Baden-Württemberger die erste Standardsituation: Wanitzek probierte sich aus linker Position, scheiterte aber am Bein von Hyryläinen (9.). Die daraus resultierende Ecke brachte er auf den von Reimann gehüteten Kasten. Während Franke noch nicht traf, war es Eichinger, der am kurzen Pfosten einköpfte (10.). Doch die 1:0-Führung aus Sicht der Gäste war nur von kurzer Dauer: Nach VAR-Prüfung wurde der Treffer wieder zurückgenommen, stand Eichinger doch knapp im Abseits. Nach einer guten Viertelstunde war die Senft-Elf dennoch die aktivere Truppe, was Żukowski nach 18 Minuten – nach Zuspiel von Atik – zu ändern versuchte. Doch auch sein Tor wurde wegen Abseitsstellung aberkannt.
Während der KSC seine ersten Standards bereits für sich verbucht hatte, mussten die Hausherren bis zur 21. Minute warten, ehe Chàvez das runde Leder in die Box brachte. Leider konnte auch nach dieser Aktion nicht gejubelt werden, da ein KSC-Spieler im Strafraum zu Fall gegangen war. Müller versuchte sich Bruchstücke später selbst (23.) und auch Nollenberger jagte das Spielgerät aus der Distanz über den Kasten von Bernat (25.). Gleiches galt für Iyoha (29.). So hatte unser Sommerneuzugang im direkten Duell mit Torhüter Bernat das Nachsehen.
Nach über einer gespielten halben Stunde packte abermals Żukowski, der im FCM-Trikot für seine hammerharten Distanzschüsse bekannt ist, einen solchen nach einer Ecke aus. Knapp ging die Kugel am rechten Pfosten vorbei (32.). Was sich in den letzten Minuten der Partie angedeutet hatte, trat wenig später ein (37.): Hyryläinen wurde von Tremoulet im KSC-Strafraum am Fuß getroffen, was neben einem Strafstoß auch die Gelbe Karte für den Foulenden nach sich zog. Den fälligen Elfmeter verwandelte Żukowski eiskalt und brachte den Ball im rechten Toreck unter (39.). In der Folge hätten Atik (40., 45. + 3) und auch Hyryläinen (42.) das Ergebnis nach oben schrauben können, jedoch blieb es – auch nach der vierminütigen Nachspielzeit – bei der knappen 1:0-Führung.
Aus den Katakomben kehrten die Hausherren unverändert, die Gäste mit neuem Personal – Egloff kam für Eichinger, Pinto Pedrosa für Jung – auf den Platz zurück. So markierte Żukowski den ersten Abschluss nach Wiederanpfiff (46.) und es war auch der polnische Nationalspieler, der kurz danach erfolgreich war – erneut vom Punkt. Denn im vorhergegangenen Duell Nadjombe-Bergh ging Magdeburgs Nummer 28 im gegnerischen Strafraum zu Boden (48.). Nach eingehender Analyse durch den VAR entschied Schiedsrichter Wagner erneut auf Foulelfmeter. Auch diesen verwandelte Żukowski sicher, dieses Mal allerdings im linken Toreck (51.).
Magdeburg drehte nun richtig auf: Eine Flanke von Atik köpfte Mac Nulty aus wenigen Metern an die Unterkante des Querbalkens und von dort sprang das runde Leder auf und dann über die Torlinie (54.). Senft reagierte, nahm Bergh und Tremoulet raus und brachte hierfür Ben Farhat sowie Ofli. Es sollte an diesem Nachmittag aber nicht der letzte Jubler in der Avnet Arena sein: Iyoha trug sich ebenfalls in die Torschützenliste ein: Nach einem Einwurf durch Müsel, trieb Iyoha den Ball nach vorne und veredelte zum 4:0. (58.)
Danach bedienten sich Sander und Ibold der Auswechselbank und brachten für Nollenberger und Doppeltorschütze Żukowski Bockhorn und Šimić (64.). Letzterer rückte kurz danach in den Fokus, als Müsel Wanitzek das Spielgerät abluchste und auf den eigewechselten Offensivakteur durchstecken konnte, der noch in der vergangenen Saison für den KSC aufgelaufen war. Der Joker stach – Simic traf, wohl mit seinem ersten Ballkontakt, zum 5:0 (66.).
Nichtsdestotrotz steckten die Gäste nicht auf und prüften in Person von Egloff unseren Keeper Dominik Reimann (69.). Um weiter Kräfte für das anstehende Pokalduell beim FC Bayern München (Mi., 28.10., 20.45 Uhr) zu schonen, kamen Michel und Tachie für Müsel und Atik (72.). Beide sorgten auch für die nächsten Chancen (75., 77.), ehe Mergner für Hyryläinen kam (80.). In der 82. Minute kam der KSC noch zum Anschlusstreffer: Eingeleitet durch den inzwischen eingewechselten Civeja traf Ofli.
Bei diesem letzten Tor sollte es an diesem ereignisreichen Nachmittag in der Avnet Arena aber nicht bleiben: Leon Mergner erzielte in der Nachspielzeit noch sein erstes Zweitliga.Tor – gleichzeitig der Endstand.
Schiedsrichter
Felix Wagner
Assistenten
Martin Speckner
Simon Schreiner
4. Offizieller
Lasse Koslowski
VAR
Dr. Robert Kampka
Vanessa Kaminski
Zuschauer
21.146 (Avnet Arena, Magdeburg)
Die Pressekonferenz nach dem Spiel mit Petrik Sander & Maximilian Senft bei FCM-tv:
Alle Infos lest ihr in der FCM-App und auf unserer Homepage.



