
Gemeinsamer Jubel nach dem 1:0 durch Leon Mergner.
Drei Punkte gegen Meuselwitz
U23 gewinnt 2:1 am Freitagabend
Die U23 des 1. FC Magdeburg hat gegen den ZFC Meuselwitz einen verdienten Heimsieg eingefahren. Mit einem 2:1 (1:0) holten sich die Blau-Weißen den ersten Heimsieg in 2026.
Aufstellungen
1. FC Magdeburg U23: Möbius – Pohl, Birk (66., Korsch), Widmann (88. Leipertz), Kamm (76., Zajusch), Frenzel, Mergner (87. Pfennig), Vogler, Trkulja, Giesen, Baars (76., Hink)
ZFC Meuselwitz: Sedlak – Rehder (81. Teßmer), Bürger, Oke, Pfeil, Nitschke, Balde, Hansch, Fischer (89. Jeck), Eckardt, Schmökel
Tore
1:0 Leon Mergner (31.), 1:1 Luis Fischer (56.), 2:1 Korsch (77.)
Spielverlauf
Der 29. Spieltag in der Regionalliga Nordost hielt für die Zweitvertretung des 1. FC Magdeburg ein Heimspiel gegen den ZFC Meuselwitz parat. Vor 641 Zuschauern setzten die Blau-Weißen erste offensive Akzente und prüften dabei Lukas Sedlak, der das Gehäuse der Gäste hütete. Doch zwingend waren die ersten Hereingaben von Magnus Baars und Co. nach guten fünf Zeigerumdrehungen noch nicht. Auch Meuselwitz verbuchte in Person von Califo Balde eine erste Möglichkeit für sich. Der Distanzschuss aus 16 Metern bereitete Tjark Möbius – feierte sein Debüt im Kasten der FCM-U23 – keinerlei Schwierigkeiten (6. Minute). Mit zunehmender Spielzeit verwandelte sich die Partie in einen offenen Schlagabtausch – mit leichten Vorteilen für die Elbestädter.
Eine von Willi Kamm getretene Ecke (21. Minute) bekam Elisio Widmann nicht zum ersten Torerfolg des Abends in die Maschen geköpft. Auf der Gegenseite eroberte indes Balde das runde Leder, dessen Pass für Rene Eckardt zu ungenau kam (22.). Die Wölfel-Elf hatte jedoch auf den Konter des ZFC schnell die passende Antwort parat: So fasste sich Baars aus zentraler Position ein Herz, jagte das Spielgerät allerdings über den Querbalken (23.). Fünf Minuten später hatte Luis Fischer auf der Gegenseite die Chance, die Roten in Führung zu bringen – wurde aber durch die FCM-Abwehr erfolgreich geblockt (29.).

In der Folge waren es erneut die Magdeburger, die ihre Schlagzahl erhöhten – dieses Mal ihn Person von Joonas Frenzel, dessen Alleingang in letzter Sekunde von Elias Oke unterbunden wurde (31.). Wenig überraschend fiel dann die Führung für die Hausherren: Leon Mergner netzte aus der Distanz unten rechts für sein Team – das vierte Ligator für den 19-Jährigen (31.). Wenige Augenblicke später hatte Baars den zweiten Treffer auf dem Fuß und zwang dabei Sedlak zur Riesenparade (33.). Meuselwitz erhöhte in der Schlussphase des ersten Durchgangs den Druck und kam durch Florian Hansch mehrfach gefährlich nahe an das Gehäuse von Möbius. Doch sowohl der 17-jährige Keeper als auch Tim Giesen, der auf der Linie klärte, brachten die knappe 1:0-Führung des FCM II in die Pause (40., 41.).
Beide Mannschaften kehrten ohne Wechsel auf den Rasenteppich der Avnet Arena zurück – und die Truppe von Daniel Wölfel erwischte dabei den besseren Start: Erneut zeichnete sich Baars – nach einem langen Ball – für die nächste FCM-Chance verantwortlich (46.). Auch Marvin Pohl dominierte im Kopfball-Duell, hatte aber in letzter Sekunde gegen Hansch das Nachsehen, der für Meuselwitz zur Ecke klärte (53.)). Auch wenn die Standardsituation nicht den zweiten Treffer mit sich brachte, glichen die nächsten Minuten einer regelrechten Sturm- und Drangphase der Blau-Weißen, die mehr denn je am Führungsausbau schnupperten (55., 56.). Erstmals gefährlich wurden die Gäste durch einen abgefälschten Ball und Hansch (58.) sowie mehrere Eckball-Varianten (60., 61), wobei die Ottostadt weiterhin kompakt verteidigte und versuchte, die sich bietenden Umschaltmomente zu ihren eigenen Gunsten zu nutzen.
Nach 65 Minuten bediente auf Seiten der Thüringer Fischer den mitgelaufenen Luca Bürger, der auf 1:1 stellte. Gerade einmal zwölf Minuten sollte jenes Ergebnis auf der Anzeigetafel stehen. Denn der eingewechselte Stefan Korsch brachte die Reserve der Blau-Weißen mit seinem Schuss abermals in Front. Dadurch, dass weitere Großchancen ausblieben, markierte das 2:1 auch zugleich den Endstand.
Stimme zum Spiel
U23-Trainer Daniel Wölfel: „Es war sehr wichtig heute, zu gewinnen - erstmals in 2026 zu Hause. Es steckte auch heute wieder sehr viel harte Arbeit dahinter, umso mehr freue ich mich, dass sich die Mannschaft am Ende belohnt hat. Die Jungs haben sich zwei freie Tage erarbeitet und verdient.“



