
Luka Hyryläinen erzielte sein erstes FCM-Pflichtspieltor.
Heimsieg ohne Gegentor
FCM setzt sich mit 2:0 gegen Holstein Kiel durch
Im zweiten Heimspiel der Saison hat unser Club am Sonntag mit 2:0 (0:0) gegen Holstein Kiel gewonnen. Wir haben das Geschehen im Spielbericht zusammengefasst.
Fotos vom Spiel findet ihr fortlaufend in der Galerie der FCM-App.
Aufstellungen
1. FC Magdeburg: Reimann – Nadjombe (46. Müsel), Müller, Mac Nulty, Nollenberger (87. Dzogovic) – Hyryläinen, Michel, Kwarteng (75. Baars) – Iyoha, Żukowski (90. Šimić), Atik (90. Tachie)
Holstein Kiel: Weiner – Sekine, Nekic, Zec, Tolkin (79. Takahashi) – Meffert (85. Alidou) – Kaprálik, Balzi, Therkelsen, Davidsen (64. de Regt) – Harres
Personal
Unser Trainerteam um Petrik Sander und Pascal Ibold tauschte einmal im Vergleich zum 4:0 in Bahlingen im DFB-Pokal. Momo Kwarteng kam für Tony Reitz rein, der krank ausfiel.
Kiel-Coach Tim Walter nahm nach dem 2:0-Erfolg im Pokal gegen 1860 München zwei Veränderungen vor. Timon Weiner kehrte wieder zwischen die Pfosten zurück und ersetzte Lio Rothenhagen. Zudem spielte Kasper Davidsen für Faride Alidou.
Tore
1:0 Mateusz Żukowski (72.) – Baris Atik sah im Strafraum den gut positionierten Mateusz Żukowski, der eiskalt zum 1:0 treffen konnte.
2:0 Luka Hyryläinen (81.) – Eine Ecke von der linken Seite führte Baris Atik kurz aus, Nollenberger brachte den Ball hoch in die Mitte, wo Luka Hyryläinen per Kopf seinen ersten FCM-Pflichtspieltreffer erzielte.

Spielverlauf
Mit dem ersten Pfiff von Schiedsrichter Wienefeld ging es um 13.30 Uhr in die Partie. Unser Club erwischte den besseren Start und machte schnell klar, dass sich das Auftaktspiel auf keinen Fall wiederholen sollte. Nach einer Atik-Ecke brachte Kwarteng das Spielgerät in die Box. Kiel klärte, aber der Ball landete vor Żukowski, dessen Distanzschuss ebenfalls geblockt wurde. Auch Iyohas Kopf im Drittversuch brachte nicht die frühe Führung.
Nach nur sechs Zeigerumdrehungen sah Alexander Nollenberger nach einem Zweikampf mit Adrían Kaprálik die erste gelbe Karte der Begegnung. Inzwischen kamen die Gäste aus dem Norden besser in die Partie und hielten den Ball in den eigenen Reihen, ohne jedoch zwingend gefährlich zu werden.
Die Anfangsphase der Partie war sehr zerfahren und von vielen taktischen Fouls geprägt, Schiedsrichter Wienefeld war immer wieder gefordert, durchzugreifen. In der 22. Minute schnupperten unsere Blau-Weißen an der Führung: Iyoha gewann sein Laufduell auf der rechten Seite, gab ab nach innen zum mitgelaufenen Nadjombe. Er verlor den Ball, der dann von Hyryläinen zurückerobert werden konnte. Am Ende landete das Spielgerät aber nicht im Kieler Gehäuse.
Nach einer knappen halben Stunde kam Reimann bei einem Klärungsversuch aus dem Kasten und kollidierte mit Phil Harres, der auf Elfmeter plädierte, den Wienefeld zuerst auch gab. Nach VAR-Überprüfung kam er jedoch zum Entschluss: kein Strafstoß. Im Laufe der Szene sah Atik Gelb, kurze Zeit später wurde auch Nadjombe verwarnt. Zehn Minuten vor der Pause landete ein Abschluss von Momo Kwarteng weit über dem Kasten. In der 41. Minute hatte Harres die bis dahin beste Gelegenheit, die Reimann aber stark entschärfen konnte. Drei Minuten Nachspielzeit gab es on top, ehe Wienefeld zur Halbzeit pfiff.
Nach dem Seitenwechsel blieb Pierre Nadjombe in der Kabine, dafür kam Torben Müsel neu in die Partie und feierte sein Pflichtspiel-Debüt. Die erste Chance in Hälfte 2 hatten die Störche: Kaprálik köpfte nach Flanke von links am langen Pfosten knapp über das Tor. In Minute 53 war es der eingewechselte Müsel, der den Ball auf das von Timon Weiner gehütete Kieler Tor zimmerte. Allerdings ging das runde Leder weit nach links und wurde geklärt. Zwei Minuten später wurde Atik von den Beinen geholt, aber Żukowski arbeitete nach hinten mit, holte sich das Spielgerät wieder zurück und stoppte so den versuchten Konter.
In der 72. Minute brachte Żukowski unseren Club nach einem schönen Zuspiel von Atik mit 1:0 in Führung. Auf der Gegenseite verfehlte Meffert aus der Distanz das Gehäuse (77.). Neun Minuten vor dem Schluss waren es aber die Blau-Weißen, die nachlegen konnten. Weitere Treffer fielen nicht mehr – es blieb beim 2:0 für den FCM. Damit blieben unsere Blau-Weißen im dritten Spiel in Folge ohne Gegentor.
Schiedsrichter
Jarno Wienefeld
Assistenten
Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen
Mario Hildenbrand
4. Offizieller
Lennart Kernchen
VAR
Dr. Arne Aarnink
Dr. Henrik Bramlage
Zuschauer
22.408 (Avnet Arena, Magdeburg)
Stimmen nach dem Spiel
Torben Müsel: „Nach dem Spiel gegen Braunschweig war es uns sehr wichtig, unseren Fans etwas für ihren tollen Support zurückzugeben. Es war zwar nicht die schönste Partie, aber am Ende steht ein 2:0-Heimsieg auf der Tafel. Das wird uns für die nächsten Wochen Kraft geben. Das erste Mal hier im Stadion vor unseren Fans zu spielen, das war unglaublich für mich, davon habe ich lange geträumt. Mit einer solchen kämpferischen Leistung können wir total zufrieden sein.“
Alexander Nollenberger: „Ich bin total glücklich, dass ich die Partie auf dem Platz beendet habe. Es war eine sehr spannende Situation für mich, die ich in der Art und Weise auch noch nicht hatte. Dabei geht es vor allem um die eigene mentale Einstellung: Wenn man richtig in seinen Abläufen drin ist, weiß man, dass einem die Grätsche nichts anhaben kann. Kiel hat es aus meiner Sicht sehr gut gemacht. Wir wissen aber auch, an was wir noch arbeiten müssen – auch wenn man jede Woche Fortschritte sieht.“
Luka Hyryläinen: „Es fühlt sich wirklich geil an, heute mein erstes Pflichtspieltor – und das auch noch zuhause – erzielt zu haben. Vor so einer Kulisse zu spielen, macht einfach immer unfassbar großen Spaß. Wir mussten heute richtig lange leiden. Natürlich ist sowas sehr schwierig und anstrengend. Als sich uns dann aber die Möglichkeiten geboten hatten, waren wir eiskalt und haben sie direkt genutzt.“
FCM-Trainer Petrik Sander: „Es war wichtig, dass wir das Team auf ein taktisch geprägtes Spiel vorbereitet haben mit wechselndem Ballbesitz. Es war nicht so, dass wir allzu viel zugelassen haben. Wir mussten leiden und Dinge aushalten. Das ist Arbeit, die die Jungs hervorragend gemacht hat. Es war ein wichtiger Arbeitssieg – Kompliment an die Mannschaft.“
Peer Jaekel: Wir sind heute überglücklich, haben wir doch gegen einen guten Gegner, der viel Ballbesitz hatte, zu Null gespielt. Die letzten Wochen waren äußerst intensiv, das Transferfenster herausfordernd. Stand jetzt machen wir höchstwahrscheinlich nichts mehr.“
Die Pressekonferenz nach dem Spiel mit Petrik Sander & Tim Walter bei FCM-tv:
Alle Infos lest ihr in der FCM-App und auf unserer Homepage.



