Richmond Tachie (links) im Duell mit Calvin Brackelmann

Richmond Tachie (links) im Duell mit Calvin Brackelmann.

Am 29. Spieltag hat unser FCM beim SC Paderborn 07 mit 3:4 verloren. Hier lest ihr den Spielbericht.

Niederlage im Sieben-Tore-Spiel

Profis

FCM verliert 3:4 beim SC Paderborn 07

Im Sonntagsspiel des 29. Spieltages hat sich unser FCM mit 3:4 beim SC Paderborn 07 geschlagen geben müssen. Wir haben das Geschehen im Spielbericht zusammengefasst.

Fotos vom Spiel findet ihr in den kommenden Stunden und Tagen fortlaufend in der Galerie der FCM-App.


Aufstellungen

SC Paderborn 07: Seimen – Scheller, Götze, Brackelmann – Curda, Baur, Hansen (46. Klaas), Obermair (72. Sticker) – Müller (71. Tigges), Bilbija (90. Michel) – Marino (84. Okpala)

1. FC Magdeburg: Reimann – Bockhorn (84. Ghrieb), Mathisen, Müller (85. Ahl-Holmström), Musonda – Michel, Ulrich, Gnaka (79. Stalmach) – Tachie (46. Hercher), Żukowski, Atik (79. Nollenberger)


Personal

Die beiden Trainer Petrik Sander & Pascal Ibold veränderten die Aufstellung im Vergleich zum 4:1-Heimsieg gegen Bochum nicht. Es begannen gleichen elf Akteure wie vergangene Woche.

Paderborn-Coach Ralf Kettemann, der mit seinem Team zuletzt 2:0 in Fürth gewann, veränderte seine erste Elf einmal. Filip Bilbija startete anstelle von Sebastian Klaas.


Tore

1:0 Filip Bilbija (19.) –
Ein Freistoß von halblinks landete im Strafraum vor den Füßen von Filip Bilbija, der zur Paderborner Führung treffen konnte.

1:1 Lubambo Musonda (25.) – Mateusz Żukowski legte den Ball auf Lubambu Musonda ab, der von Höhe der Strafraumkante aus der Drehung abzog. Der Schuss landete flach unten links im Tor.

2:1 Filip Bilbija (29.) – Nach einer Ecke von Mika Baur von der rechten Seite brachte Calvin Brackelmann den Ball per Kopf vors Tor, wo Filip Bilbija richtig stand und sein zweites Tor erzielte.

2:2 Mateusz Żukowski (37.) – Nach einem Fehler von Tjark Scheller kam Mateusz Żukowski an den Ball und zog aus knapp 17 Metern mit einem wuchtigen Schuss ab – erneuter Ausgleich für den FCM.

3:2 Filip Bilbija (45.+2) – In der Nachspielzeit der ersten Hälfte traf Filip Bilbija zum dritten Mal. Eine Flanke von Raphael Obermair landete am ersten Pfosten, von wo aus Bilbija in die lange Ecke köpfte.

3:3 Laurin Ulrich (59.) – Baris Atik flankte den Ball von links, Mika Baur konnte abwehren. Das Spielgerät landete direkt vor den Füßen von Laurin Ulrich, der per Volley sein erstes Saisontor erzielte.

4:3 Filip Bilbija (78.) – Mit einem Distanzschuss mit links aus knapp 25 Metern erzielte Filip Bilbija zwölf Minuten vor dem Ende seinen vierten Treffer des Tages.


Spielverlauf

Nach dem ersten Pfiff von Schiedsrichter Gansloweit hatte Baris Atik die erste Chance des Nachmittags, als er nach drei Minuten einen Kopfball knapp über das Gehäuse platzierte. Eine Minute später sah Raphael Obermair bereits die erste gelbe Karte der Begegnung nach einem Foulspiel an Falko Michel. Der folgende Freistoß durch Atik brachte nichts eins. Auf der Gegenseite hatte Dominik Reimann eine Hereingabe von Raphael Obermair sicher.

In der 19. Minute brachte Bilbija die Hausherren mit 1:0 in Führung, nur fünf Minuten später konnte Lubambo Musonda für unseren Club ausgleichen. Noch vor der Halbstunden-Marke traf Paderborn erneut, wieder war es Bilbija. Jedoch dauerte es erneut nicht lange bis zum Ausgleich durch Żukowski (37.). Das letzte Wort in Hälfte 1 hatte dann erneut der SCP, der in der dreiminütigen Nachspielzeit erneut treffen konnte – Filip Bilbija schnürte einen Dreierpack.

In der zweiten Hälfte ging es mit einem Wechsel auf FCM-Seite weiter: Philipp Hercher kam für Richmond Tachie. Auch der SCP wechselte, Klaas war nun anstelle von Hansen dabei. Die erste Chance des zweiten Durchgangs hatte direkt der eingewechselte Hercher, der mit einem Flachschuss das Gehäuse knapp unten links verfehlte. In der 50. Minute parierte Reimann aus spitzem Winkel gegen Marino.

Nach einer knappen Stunde (59.) folgte dann der erneute Ausgleich durch Laurin Ulrichs erstes Saisontor – gefolgt von einer weiteren Chance durch Mathisen (61.). Kurz vor Beginn der Schlussviertelstunde kam Marino an eine Flanke mit dem Kopf, jedoch landete der Ball über dem FCM-Tor.

Zwölf Minuten vor dem Ende konnten die Gastgeber wieder treffen – es war das vierte Tor von Filip Bilbija. Weitere Treffer fielen nicht mehr  – nach vierminütiger Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Gansloweit die Begegnung.
 


Schiedsrichter

Timo Gansloweit

Assistenten

Felix Weller
Tobias Severins

4. Offizieller

Florian Heft

VAR

Robert Schröder
Guido Kleve

Zuschauer

15.000 (Home Deluxe Arena, Paderborn, ausverkauft)

Text: 1. FC Magdeburg / Tobias Barthel
Fotos: 1. FC Magdeburg / Norman Seidler

Stimmen nach dem Spiel

Dominik Reimann: „Es ist nicht das erste Mal, dass uns diese Gegentore so passiert sind. Wenn wir unser Tor besser verteidigen, so wie uns das die letzten Wochen über gelungen ist, dann wird sich das auch für uns wieder bezahlt machen.“

Tobias Müller: „Es war ein relativ gutes Auswärtsspiel von uns: Wir sind sehr gut in die Partie gekommen, waren allerdings in dieser Anfangsphase nicht konsequent genug und haben dadurch auch den Ball final nicht klären können, sodass wir mit 0:1 in Rückstand gegangen sind. Anschließend sind wir immer wieder zurückgekommen - auch beim 3:3, als wir eigentlich mehr als Paderborn am Drücker waren und das 4:3 hätten machen können. Auch hatte Filip Bilbija heute einen Sahnetag, an dem wirklich alles funktioniert hat. Jetzt gilt es, die Niederlage schnell zu verdauen, denn heute als Verlierer vom Platz zu gehen, spiegelt den Verlauf keineswegs wider.“

Laurin Ulrich: „Haushoch überlegen waren wir gegenüber Paderborn auf keinen Fall – andernfalls hätten wir keine vier Gegentore kassiert. Es ist leider ein altbekanntes Problem, dass wir unsere Standardsituationen nicht ordentlich genug wegverteidigt bekommen, obwohl es in den letzten Wochen wieder geklappt hatte. Heute tut es unfassbar weh.“

FCM-Trainer Petrik Sander: „Es ist gar nicht so einfach heute, eine Analyse abzugeben: Es gab zwei Szenen, die das 3:4 hätten verhindern können: Die Monsterchance, die Dominik Reimann pariert hatte, und der vermeintliche Elfmeter. Wenn ein neutraler Beobachter die Begegnung gesehen hätte, dann würde er das nicht so richtig verstehen. Für den Aufwand den wir hier betrieben haben, müssen drei Tore reichen, um einen Punkt mitzunehmen. Ich sehe es dennoch positiv: die Moral, die Bereitschaft – alles hat gestimmt. Wir haben aber keine Zeit, uns länger damit zu beschäftigen, da wir bereits am Samstag Düsseldorf zu Gast haben. Daher gilt es, die Stärken zu stärken.“

Paderborn-Trainer Ralf Kettemann: „Ich teile extrem viel. Es war für uns ein bescheidener Start, zwei Gelbe Karten, die wir nach wenigen Minuten kassiert haben. Dennoch glückte uns das 1:0, Magdeburg kam anschließend immer wieder zu Ecken, wir waren in dieser Phase einfach zu passiv. Respekt an Magdeburg, dreimal so zurückzukommen, in der Tabellenregion, wo sie gerade stecken. Chapeau an meine Truppe. Es war ein Spiel zwei gleich guter Mannschaften.“

Die Pressekonferenz nach dem Spiel mit Petrik Sander & Ralf Kettemann bei FCM-tv:

—folgt—


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