Mateusz Żukowski (links) im Spiel gegen Kaiserslautern

Mateusz Żukowski (links) im Spiel gegen Kaiserslautern.

Mit einem 0:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern hat unser FCM am Sonntagnachmittag die Zweitliga-Saison abgeschlossen.

FCM bleibt in der 2. Bundesliga

Profis

Klassenerhalt trotz 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern

Zum Abschluss der Zweitliga-Saison hat unser FCM am 34. Spieltag mit 0:1 (0:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern verloren. Aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen schaffte unser Club aber dennoch den direkten Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.

Fotos vom Spiel findet ihr in den kommenden Stunden und Tagen fortlaufend in der Galerie der FCM-App.


Aufstellungen

1. FC Magdeburg: Reimann – Bockhorn (90. Tachie), Mathisen, Hugonet, Musonda (39. Hercher) – Michel, Gnaka (90. Hyryläinen), Stalmach (49. Krempicki) – Nollenberger, Żukowski, Atik

1. FC Kaiserslautern: Krahl – Gyamfi, Rasmussen, Robinson – Asta, Kunze, Schramm (82. Chernev), Wekesser (73. Joly) – Skyttä (82. Berisha), Ritter (73. Emreli) – Hanslik (88. Redondo)


Personal

Nach dem 3:1-Auswärtssieg in veränderten Petrik Sander und Pascal Ibold ihre Startelf einmal. Silas Gnaka begann für Laurin Ulrich, der sich leider im Abschlusstraining verletzt hat. Außerdem kehrte Luka Hyryläinen in den Kader zurück.

FCK-Coach Torsten Lieberknecht, der mit seiner Mannschaft in der vergangenen Woche 2:0 gegen Bielefeld gewann, tauschte in seiner ersten Elf zweimal. Kunze und Skyttä begannen für den gelbgesperrten Sirch und den angeschlagenen Bassette.


Tor

0:1 Marlon Ritter (63./HE) –
Nach einem Handspiel von Herbert Bockhorn entschied Dr. Max Burda auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Marlon Ritter sicher unten links.


Spielverlauf

Um 15.30 eröffnete Schiedsrichter Dr. Burda die Begegnung – zeitgleich mit den anderen acht Partien der 2. Bundesliga. Eine erste Möglichkeit ergab sich unfreiwillig in der 4. Minute, als Lautern-Torhüter Krahl wegrutschte, aber noch vor dem heranstürmenden Atik retten konnte. Wenige Momente später wurde ein Schuss von Gnaka geblockt.

In den folgenden Minuten entwickelte sich eine Partie, die sich größtenteils zwischen den beiden Strafräumen abspielte. In der 39. Spielminute musste unser Trainerteam verletzungsbedingt wechseln: Musonda musste vom Feld, für ihn kam Hercher in die Partie. Ohne Tore ging es anschließend in die Kabinen.

Nach der Pause ging es zunächst ohne weitere Wechsel weiter, kurz darauf kam jedoch Krempicki für den angeschlagenen Stalmach auf den Rasen. Der Eingewechselte hatte wenige Augenblicke später die bis dahin beste Chance, als er aus knapp sechs Metern am parierenden Krahl scheiterte. Eine weitere gute Gelegenheit hatte Żukowski kurze Zeit später, als Krahl erst parierte und dann der Nachschuss neben dem Gehäuse landete.

Kurz vor der Stundenmarke landete ein Skyttä-Schuss links neben Reimanns Tor. In der 62. Minute brachte Ritter die Gäste per Elfmeter in Führung. In der Folge versuchte der FCM viel, um den Ausgleich zu erzielen. In der 84. Minute kratzte Krahl einen Mathisen-Kopfball aus dem langen Eck.

Nach sechsminütiger Nachspielzeit und ohne weitere Tore endete die Partie mit einer 0:1-Niederlage.
 


Schiedsrichter

Dr. Max Burda

Assistenten

Christian Bandurski
Hannes Ventzke

4. Offizieller

Timon Schulz

VAR

Johann Pfeifer
Franz Bokop

Zuschauer

28.875 (Avnet Arena, Magdeburg, ausverkauft)

Text: 1. FC Magdeburg / Tobias Barthel
Fotos: 1. FC Magdeburg / Norman Seidler

Stimmen nach dem Spiel

Baris Atik: 
„Ich sage ehrlich: die Saison war extrem schwer. Am Ende haben wir 39 Punkte geholt und das Ziel erreicht. Zwar haben wir gegen Kaiserslautern alles versucht, gereicht hat es aber leider nicht. Aber das ist mir heute auch komplett egal. Hauptsache, wir sind durch. Ich bin so froh, dass wir es am Ende geschafft haben.“

Philipp Hercher: „Wenn man nach acht Spielen mit drei Punkten da steht, ist es eine überragende Leistung von allen – Mannschaft, Staff, Trainerteam, Fans und dem gesamten Umfeld. Wirklich Wahnsinn! Von der Vertragsverlängerung unserer Trainer wussten wir im Vorfeld nichts. Ich freue mich aber wahnsinnig für die beiden. Ich hoffe, dass es nächstes Jahr eine ruhigere Runde wird für uns.“

FCM-Trainer Petrik Sander: „Die Saison war ein langer Prozess. Ich glaube, man kann hier nicht einfach so gehen. Was wir hier als Team geleistet haben, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Die Zustimmung zur Verlängerung liegt schon eine ganze Weile vor, aber mit der Kommunikation haben wir noch gewartet. Der Zuspruch der Spieler war immer enorm wichtig. Aber es ist keine Two-Man-Show. Wir haben alles als Gruppe geschafft. Eben wie in einer Familie.“

Kaiserslautern-Cheftrainer Torsten Lieberknecht: „Es war ein sehr anspruchsvolles Spiel. Es ist gut, dass wir es zum Saisonende geschafft haben, nochmal auswärts einen Dreier zu feiern. Wir wollten uns nicht nachsagen lassen, dass wir nicht alles dafür getan haben, noch den 6. Platz zu erreichen.“

Die Pressekonferenz nach dem Spiel mit Petrik Sander & Torsten Lieberknecht bei FCM-tv:


Die Stimme nach dem Spiel mit … bei FCM-tv:


Alle Infos lest ihr in der FCM-App und auf unserer Homepage.