
Emmanuel Iyoha erzielte gegen Kaiserslautern zwei Treffer.
Überzeugende Leistung
FCM gewinnt 3:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern
An Spieltag 5 wartet auf unseren Club das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Im Heimspiel gegen die „Roten Teufel“ setzte sich unser Club mit 3:0 (2:0) durch.
Fotos vom Spiel findet ihr in der Galerie der FCM-App.
Aufstellungen
1. FC Magdeburg: Reimann – Bockhorn (73. Nadjombe), Heber (73. Chávez), Mac Nulty, Nollenberger – Hyryläinen, Michel, Kwarteng (73. Müsel) – Iyoha (80. Baars), Żukowski, Atik
1. FC Kaiserslautern: Krahl – Elvedi, Gyamfi, Rasmussen – Asta (61. Joly), Sahin, Kunze, Murphy (61. Haas) – Ritter (46. Sauer), Tazemeta (70. Kanaté) – Yardimci (46. Berisha)
Personal
Petrik Sander und Pascal Ibold nahmen im Vergleich zum 1:2 bei Hertha BSC eine Veränderung vor. Für den gelb-rot-gesperrten Tobias Müller begann Daniel Heber.
Kaiserslautern-Coach Torsten Lieberknecht tauschte nach dem 3:0-Heimsieg gegen Darmstadt dreimal. Für Joly, Haas und Sauer begannen Murphy, Asta und Yardimci.
Tore
1:0 Emmanuel Iyoha (12.) – Daniel Heber leitete den Angriff ein und and in Momo Kwarteng den passenden Abnehmer. Er bediente auf der rechten Seite Mateusz Żukowski. Der Offensivakteur versuchte es zunächst selbst, Krahl parierte wieder mit dem Fuß. Doch beim Abpraller war der eingerückte Emmanuel Iyoha mit seinem rechten Fuß zur Stelle und erzielte das 1:0.
2:0 Alexander Nollenberger (16.) – Der FCM konnte sich wenig später erneut belohnen: Daniel Heber gewann einen wichtigen Zweikampf, über Umwege kam der Ball in die Mitte zu Alexander Nollenberger, der das Spielgerät aus rund 16 Metern mit rechts ins rechte untere Toreck beförderte.
3:0 Emmanuel Iyoha (53.) – Momo Kwarteng hatte in der Mitte viel Platz und ließ Jacob Rasmussen aussteigen. Anschließend spielte er den Steilpass auf die halbechte Position zu Emmanuel Iyoha, der mit einem Abschluss ins lange Eck seinen zweiten Treffer erzielen konnte.

Spielverlauf
Schiedsrichter Eckermann eröffnete die Partie um 13 Uhr. Die Blau-Weißen machten mit Anpfiff bereits ordentlich Dampf: Ein langer Reimann-Ball landete passgenau bei Atik, der Hyryläinen und Iyoha mitnehmen wollte, aber noch erfolglos. Zwei Minuten später leitete Żukowski auf rechts für Atik ein, der jedoch beim Schuss in der Box scheiterte. Die erste richtig gute Chance hatte dann Żukowski in der 7. Minute: Mac Nulty blieb wachsam und leitete den Konter über den polnischen Angreifer ein, am Ende klärte Krahl den strammen Schuss mit dem Fuß.
Noch vor Erreichen der ersten Viertelstunde ging unser Club durch Iyoha in Führung. Bereits vier Minuten später konnte Nollenberger das 2:0 nachlegen und das Spiel so früh in die richtige Richtung lenken. Die erste Großchance der Lauterer kam dann durch eine Standardsituation: Ecke Ritter, Kopfballversuch Kunze. Doch der köpfte aus fünf Metern nicht ein, vielmehr parierte Reimann mit der Faust und verhinderte dadurch den Anschluss. In der Folge warfen Michel, Iyoha, Zukowski und Co. weiterhin alles nach vorne und kreierten dadurch weitere FCM-Chance, die aber ungenutzt blieben.
Nach einer guten halben Stunde lautet die Frage „Tor oder kein Tor“: Auf der FCM-Seite machte sich Zukowski die Abwesenheit der Lauterer zu Nutze, setzte sich im Zweikampf - wie im Nachgang durch Schiedsrichter Eckermann attestiert wurde - per Ellenbogencheck gegen Gyamfi durch, legte quer für Atik und unsere Nummer 23 konnte locker einschieben. Am Ende hieß es aufgrund des Fouls dennoch: Kein Tor. Auf der Gegenseite schoss erst Lauterns Tazemeta knapp am rechten Pfosten vorbei, dann klärte Mac Nulty in letzter Minute vor FCK-Kapitän Ritter. Der FCM hatte im ersten Durchgang nahezu keine Großchancen zugelassen und ging mit einem verdienten zwei Tore Vorsprung in die Pause.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselte Lautern zweifach, u.a. kam Ex-FCM-Spieler Berisha in die Partie. Nach dem Pausentee konnte man auf beiden Seiten von einer Findungsphase sprechen, die der FCM durch Atik und Kwarteng durchbrechen konnte. Am Ende war es wiederholt Iyoha, der mit dem rechten Schlappen ins lange Eck netzte. Im Gegenzug prüfte Sahin FCM-Keeper Reimann, doch unsere Nummer 1 war auf dem Posten und brachte seine Fingerspitzen zwischen Ball und Tornetz, wodurch das Spielgerät über dem Querbalken ging (55.).
Kurz vor der Stundenmarke probierte es Atik erneut – allerdings rechts vorbei am Torpfosten. Auch Mac Nulty versuchte sich am Abschluss, Krahl lenkte den Ball jedoch ins Aus. Die anschließende Ecke brachte nichts ein.
20 Minuten vor dem Ende packte Nollenberger einen Super-Save aus: Reimann war im direkten Duell gegen Berisha geschlagen, während Nollenberger auf der Linie mit dem Kopf klärte – ganz stark! In der 73. Minute wechselten Sander & Ibold erstmals, brachten Nadjombe, Chávez und Müsel in die Partie. Die Leihgabe des FC Bayern München zog zwei Minuten später aus der Distanz ab, Krahl konnte den Ball nach vorne abwehren.
Zehn Minuten vor dem Ende ging mit Iyoha der Spieler des Spiels vom Feld. Weitere Tore fielen nicht mehr – nach zwei Minuten Nachspielzeit beendete Eckermann die Partie beim Stand von 3:0.
Schiedsrichter
Marc Philip Eckermann
Assistenten
Tobias Schultes
Felix Grund
4. Offizieller
Sascha Thielert
VAR
Dr. Arne Aarnink
Nicolas Winter
Zuschauer
24.180 (Avnet Arena, Magdeburg)
Stimmen nach dem Spiel
Daniel Heber: „Für mich persönlich war es ein sehr guter Tag, ich habe mich auch so gefühlt, was meinen Körper anbelangt. Es hat sich im Training ein wenig angedeutet, dass ich spielen könnte, erfahren habe ich es aber tatsächlich erst heute. Wir haben eine geschlossene und tolle Mannschaftsleistung gezeigt. Wenn es so weitergeht, habe ich nichts dagegen. Wir haben ein super Team, dass wir jemanden dominieren, das überrascht mich gar nicht. Jetzt gilt es, das Ganze Woche für Woche abzurufen. Am vergangenen Sonntag haben wir uns nicht belohnt, heute ist es uns gelungen.“
Emmanuel Iyoha: „Es fühlt sich heute sehr gut an, mit 3:0 gewonnen zu haben. Zudem ist es ein geiles Gefühl, nach all der Zeit im Geschäft, auch einmal einen Doppelpack zu erzielen. Was unsere Mannschaft aus macht, ist, dass sich jeder für jeden freut sowie man sich immer gegenseitig pushed. Rückblickend lässt sich sagen: der Ausrutscher am 1. Spieltag gegen Braunschweig war ein Wachrüttler.“
FCM-Trainer Petrik Sander: „Ich möchte heute kein Haar in der Suppe suchen. Denn vor allem die erste Viertelstunde war mehr als überzeugend. Es war eine brutale Intensität im Spiel. Generell waren wir heute immer einen Schritt schneller als der Gegner, konnten den Ball immer wieder erkämpfen. Ich muss den Hut vor meiner Mannschaft ziehen.“
Die Pressekonferenz nach dem Spiel mit Petrik Sander & Torsten Lieberknecht bei FCM-tv:
Alle Infos lest ihr in der FCM-App und auf unserer Homepage.



