Am Freitagabend gewannen die Frauen des FCM mit 6:1 gegen die U23 des FC Viktoria Berlin.

Deutlicher Testspielsieg in Burg

Frauen

Im ersten Testspiel nach dem Trainingslager am vergangenen Wochenende gewannen die Frauen des FCM am Freitagabend mit 6:1 gegen die U23 des FC Viktoria Berlin.  

Aufstellungen

1. FC Magdeburg: Vilter – Johnson, Mittag, Juhnke, Mohr, Klein, Hildebrand, Große, Kirps, Müller, Baumann

1. FC Magdeburg Auswechselspielerinnen: Brand – Rückstieß, Schulz, Eckl, Montzki, Bölke, Miyoshi, Abraham, Cienskowski, Johne (Probespielerin)

Viktoria Berlin U23: Kaiser– Becker, El Khanji, Grubba, Anhuth, Iljazi, Schaminet, Hahn, Jakob, Tibus

Tore

0:1 Sabrina Becker (16.), 1:1 Charlotte Klein (41.), 2:1 Neele Abraham (54.), 3:1 Neele Abraham (66.), 4:1 Neele Abraham (72.), 5:1 Akane Miyoshi (81.), 6:1 Lucie Johne (87.)

Spielverlauf

Die Frauen des FCM starteten mit hohem Pressing in die Partie und versuchten, die Berlinerinnen zu Fehlern zu zwingen. Bereits in der 5. Minute ergab sich für Mia Juhnke die erste Torchance, doch die Torhüterin der Gäste konnte den Ball sicher fangen. Nur 2 Minuten später folgte der erste Torschuss der Hauptstädterinnen (7.). Von Beginn an entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel, in dem beide Teams keinen Zweikampf scheuten, was viele Ballwechsel zur Folge hatte. 

In der 12. Minute erkämpften sich die Elbestädterinnen ihren ersten Eckball. Der Ball von Rachel Kirps konnte jedoch nicht verwertet werden. Auf der Gegenseite kamen die Berlinerinnen vier Minuten später gefährlich vor das Gehäuse der Magdeburgerinnen, die den Ball nicht klären konnten. Innenverteidigerin Sabrina Becker köpfte zum 0:1 für die Viktoria ein (16.). 

Die FCM-Frauen zeigten eine schnelle Reaktion und versuchten wieder vor das Tor der Berlinerinnen zu kommen. Ein Versuch von Johnson scheiterte an einer Abseitsposition (18.). In der Folge drängten die Blau-Weißen wiederholt in die Nähe des gegnerischen Strafraus, kamen aber nicht entscheidend zum Abschluss. Die Viktoria tauchte zu diesem Zeitpunkt des Spiels nur selten vor dem Tor von Emma Vilter auf. Die Partie fand weitestgehend im Mittelfeld statt, ehe Johnson kurz vor der Pause noch einmal nennenswert zum Abschluss kam (41.). Die Keeperin der Berlinerinnen ließ den Ball abprallen, doch auch Greta Müller konnte den Nachschuss nicht verwerten. Vier Minuten später nutzte Charlotte Klein eine ähnliche Situation aus und schob den Ball zum 1:1 Halbzeitstand in das Tor. 

Zur Pause nahm Nico Koch gleich zehn Wechsel vor. Lediglich Theresa Große stand weiterhin auf dem Platz. Kurz nach Wiederanpfiff tauchten die Ottostädterinnen erstmals vor dem gegnerischen Tor auf: Amy Cienskowski spielte den Ball auf Akane Miyoshi, deren Abschluss, wie so häufig an diesem Abend, an der Torhüterin der Viktoria scheiterte. 

In der 54. Minute war es jedoch Neele Abraham, die die Berliner Nummer 1 das zweite Mal überwinden konnte. Die Magdeburgerin mit der Rückennummer 18 erzielte den 2:1 Führungstreffer. Im weiteren Spielverlauf übernahmen die Blau-Weißen zunehmend die Kontrolle und bestimmten das Spielgeschehen.

Rund eine Viertelstunde später lag der Ball erneut im Berliner Tor. Nach einer Flanke von Akane Miyoshi fand der Ball über Umwege erneut Neele Abraham, die auf 3:1 erhöhte (66.). 

Neele Abraham gelang an diesem Freitagabend nach einem Steilpass noch ein dritter Treffer für den FCM (72.). Der Viktoria gelang ebenfalls ein weiterer Treffer, der aufgrund einer Abseitsposition jedoch zurückgenommen wurde. In der 81. Minute fiel das 5:1 für die Elbestädterinnen durch ein Traumtor von Akane Miyoshi. Aus leicht rechter Position schoss sie den Ball links an der Keeperin vorbei in das Tor. 

Die Viktoria war zu diesem Zeitpunkt fast ausschließlich mit dem Verteidigen beschäftigt und fand nur selten den Weg in die Magdeburger Hälfte. Kurz vor Ende der Partie konnte sich auch Lucie Johne, Probespielerin der Blau-Weißen, mit einem Treffer belohnen.

Schiedsrichterin

Christine Weigelt

Fotos: 1. FC Magdeburg/ Frank Hesse