Der langjährige Vorsitzende des Ehrenrates ist im Alter von 86 Jahren verstorben.

FCM trauert um Klaus-Dieter Runge

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Der 1. FC Magdeburg trauert um Klaus-Dieter Runge

Mit tiefer Betroffenheit und in aufrichtiger Anteilnahme nimmt der 1. FC Magdeburg Abschied von einer seiner prägendsten Persönlichkeiten und trauert um seinen Ehrenvorsitzenden des Ehrenrates, Klaus-Dieter Runge, der gestern im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Mit seinem Tod verliert die Blau-Weiße Familie nicht nur einen langjährigen Weggefährten, sondern auch ein Vorbild an Einsatzbereitschaft sowie Verantwortungsbewusstsein. Sein Herz schlug seit der Vereinsgründung leidenschaftlich für unseren Club, den er nicht nur in Zeiten des Erfolgs begleitete, sondern dem er insbesondere in herausfordernden und schwierigen Phasen stets treu zur Seite stand.

Bereits zu DDR-Zeiten trat er als Förderer sowie Unterstützer in Erscheinung und gehörte zudem zu jenen Persönlichkeiten, die nach der Insolvenz im Jahr 2002 entscheidend zum Fortbestand des Vereins beitrugen.

Über viele Jahrzehnte hinweg prägte er das Vereinsleben in verschiedenen Funktionen verantwortungsvoll mit. So hatte er als Vorsitzender des Verwaltungsrates einen maßgeblichen Anteil am Neubau des Stadions. Zudem setzte er sich als Vorsitzender des Ehrenrates für die Werte sowie die Tradition des Clubs ein und stand zuletzt als dessen Ehrenvorsitzender mit seinem großen Erfahrungsschatz beratend zur Seite.

Klaus-Dieter Runge war eine Persönlichkeit, die auch in schwierigen Zeiten standhaft blieb. Sein Wirken war stets von einer unerschütterlichen Identifikation mit dem 1. FC Magdeburg geprägt. Er hat die Entwicklung des Vereins über Jahrzehnte mitgestaltet und hinterlässt Spuren, die weit über seinen Tod hinaus Bestand haben werden.

Klaus-Dieter Runge war Ehrenmitglied und wurde für seine Verdienste um den Verein mit dem Goldenen Ehrenring des 1. FC Magdeburg ausgezeichnet.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen Freunden. Sein Andenken wird für immer in Ehren bewahrt werden, und sein Platz in der Geschichte des 1. FC Magdeburg bleibt unauslöschbar.