
Silas Gnaka (rechts) im Spiel in Nürnberg.
Niederlage in Nürnberg
1. FC Magdeburg verliert mit 0:1 beim FCN
Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison hat unseren Club nach Franken zum 1. FC Nürnberg geführt. Wir haben das Geschehen vom 0:1 für Euch zusammengefasst.
Fotos vom Spiel findet ihr in den kommenden Stunden und Tagen fortlaufend in der Galerie der FCM-App.
Aufstellungen
1. FC Nürnberg: Reichert – Koudossou, Gruber, Lochoshvili, Yilmaz – Markhiev, Becker (82. Nzingoula), Fernandez (82. Buchmann), Justvan (82. Soldic) – Grimaldi (60. Scobel), Lubach (73. Baack)
1. FC Magdeburg: Reimann – Bockhorn (71. Hercher), Mathisen, Geschwill (71. Hugonet), Musonda – Michel, Ulrich, Gnaka (87. Ghrieb) – Nollenberger, Ahl-Holmström (72. Breunig), Atik
Personal
Unsere beiden Trainer Petrik Sander & Pascal Ibold mussten ihre Startformation aufgrund einer Sperre verändern. Mateusz Żukowski fehlte aufgrund seiner fünften gelben Karte – er wurde von Alexander Ahl-Holmström ersetzt. Außerdem spielte Max Geschwill für Tobias Müller, der aufgrund einer Prellung am Fuß ausfiel.
Nürnberg-Coach Miroslav Klose tauschte im Vergleich zum 1:1 in Bielefeld einmal. Rafael Lubach begann anstelle des verletzten Mohamed Ali Zoma.
Tor
1:0 Rafael Lubach (45.) – Auf der rechten Seite setzte sich Henri Koudossou gegen Lubambo Musonda durch und brachte den Ball in die Mitte, von wo aus Rafael Lubach zum 1:0 treffen konnte.
Spielverlauf
Nachdem Schiedsrichter Schwengers die Partie um 13.30 Uhr freigab, verliefen die ersten zehn Minuten ohne klare Torchance. In der 10. Minute klärte Geschwill den Ball nach einer Hereingabe per Kopf zur Ecke, die dann ebenfalls nichts einbrachte. Fünf Minuten später brachte Atik eine Flanke von links in den Strafraum, wo Alex Nollenberger den Ball knapp per Kopf verpasste.
Nach einer halben Stunde kam Musonda zum Abschluss, jedoch war der Schuss kein Problem für FCN-Keeper Reichert. In der 35. Minute verzog Ulrich aus der Distanz. Vier Minuten gab es in Durchgang Eins oben drauf, in denen ebenfalls nicht mehr viel passierte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit tauschten beide Mannschaften zunächst nicht. Knapp zehn Minuten nach Wiederanpfiff sah Bockhorn die erste gelbe Karte des Spiels. Zur Stundenmarke wechselten die Gastgeber erstmals: Scobel ersetzte Grimaldi. In der 63. Minute landete der Schuss von Fernandez neben dem Gehäuse von Reimann.
Auf der Gegenseite kam Ahl-Holmström nach einer Bockhorn-Flanke mit dem Kopf an den Ball, setzte ihn aber ebenfalls neben das Tor. Ein lauter Jubel ging beim vermeintlichen 2:0 der Nürnberger in der 68. Minute durch das Stadion – der Ball landete jedoch aus spitzem Winkel nur am Außennetz.
Kurz vor Beginn der Schlussviertelstunde wechselte unser Club gleich dreifach: Breunig, Hercher und Hugonet ersetzten Ahl-Holmström, Bockhorn und Geschwill. Der eingewechselte Breunig war es, der in der 76. Minute den Ball am langen Pfosten knapp verpasste. Einen weiteren FCN-Abschluss hatte Justvan (77.) von außerhalb des Sechzehners, der parierende Dominik Reimann war zur Stelle.
In der 81. Minute hatte Breunig erneut eine gute Gelegenheit, verpasste aber erneut die Hereingabe von Nollenberger ganz knapp. Kurze Zeit später wurde Breunigs Schuss nach Atik-Vorlage geblockt. Auch in der fünfminütigen Nachspielzeit passierte nichts mehr. Die Partie endete mit einer 0:1-Niederlage für unseren Club.

Schiedsrichter
Patrick Schwengers
Assistenten
Jonah Besong
Alexander Roppelt
4. Offizieller
Martin Speckner
VAR
Patrick Alt
Mike Pickel
Zuschauer
37.712 (Max-Morlock-Stadion, Nürnberg)
Text: 1. FC Magdeburg / Tobias Barthel
Fotos: 1. FC Magdeburg / Norman Seidler
Stimmen nach dem Spiel
Maximilian Breunig: „Wir sind heute sehr enttäuscht, da wir einen großen Step hätten machen können. Die erste Halbzeit war äußerst zäh. Dabei haben wir viele Bälle rückwärts gespielt und uns das Leben dadurch selbst schwer gemacht. Eigentlich hätten wir das 0:0 mit in die Kabine nehmen müssen. Die letzte Situation war für mich dann ein klares Handspiel. Jetzt gilt: Mund abputzen und weitermachen. Morgen tut es bei der Analyse noch einmal richtig weh und dann geht’s ab Dienstag weiter – dann haben wir Hertha im Blick.“
Alexander Nollenberger: „Die erste Halbzeit war überhaupt nicht gut von uns. Im zweiten Durchgang haben wir uns auf die Fahne geschrieben, alles rauszuhauen. Am Ende haben wir das Ding aber leider nicht über die Linie gedrückt bekommen. Im nächsten Spiel geht’s weiter.“
FCM-Trainer Petrik Sander: „Ich glaube, man muss das Ganze ein bisschen unterteilen: der erste Durchgang glich einer zerfahrenen Partie mit wenig Spielfluss. Obwohl du mit 0:0 in die Pause hättest gehen müssen, liegst du aber nach 45 Minuten mit 0:1 hinten. Nachdem es vor der Pause nicht gut war von uns, war die Leistung in der zweiten Hälfte deutlich aggressiver – auch mit Möglichkeiten, das Ganze auf 1:1 zu stellen. Jetzt haben wir noch drei weitere Begegnungen und müssen die nötigen Punkte eben dann holen.“
Nürnberg-Cheftrainer Miroslav Klose: „In der ersten Halbzeit hatte ich das Gefühl, dass wir etwas mehr Kontrolle hatten. Wir wussten, dass wir gegen Magdeburg nicht alles wegverteidigen können. Im Großen und Ganzen bin ich heute glücklich. Der Sieg war auch für die Fans sehr wichtig.“
Die Pressekonferenz nach dem Spiel mit Petrik Sander & Miroslav Klose bei FCM-tv:
—folgt—
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