
Heimsieg im ersten Spiel
Heimsieg für unsere FCM-Frauen gegen den SV Eintracht Leipzig-Süd.
Im ersten Regionalliga-Spiel der neuen Saison gewinnen unsere Frauen am Sonntagnachmittag mit 4:3.
Aufstellungen
1. FC Magdeburg: Lergenmüller – Johnson (57. Montzki), Bölke, Hildebrand, Abraham (80. Juhnke), Schulz, Alsleben (86. Ojih), Kirps (57. Müller), Temp, Cienskowski, Miyoshi (80. Brathje),
1. FC Magdeburg Auswechselspielerinnen: Vilter (ETW) – Mohr, Montzki, Brathje, Müller, Juhnke, Ojih,
SV Eintracht Leipzig-Süd: Hauczinger – Kretschmer (82. Müller), Ruf, Reißmann, Koschick, Grajqevci, Jankowski (82. Ngucaj), Weber, Hohmann (88. Förster), Schubert, Birne (70. Zill)
SV Eintracht Leipzig-Süd Auswechselspielerinnen: Zill, Förster, Müller, Ngucaj
Tore
1:0 Abraham (28.), 2:0 Abraham (34.), 2:1 Schubert (56.), 2:2 Hohmann (62.), 2:3 Grajgevci (68.), 3:3 Cienskowski (72.), 4:3 Müller (83.)
Spielverlauf
In der 2. Minute schon der erste Abschluss für den FCM: Kirps schickte Neele Abraham mit einem langen Pass auf der linken Seite, von wo aus diese die Flanke auf Johnson spielte. Der Abschluss der Stürmerin landete jedoch sicher in den Armen der Leipziger Torhüterin. Insgesamt kamen die Gastgeberinnen in der Anfangsphase etwas besser in die Partie und spielten vermehrt in der Hälfte der Leipzigerinnen. Kira Bölke versuchte, den Ball von links in das rechte untere Toreck zu manövrieren. Ihr Schuss ging allerdings knapp rechts am Tor vorbei (11.).
Lesley Lergenmüller hatte in den ersten 20 Minuten der Partie nichts zu tun. Immer wenn die in Grün gekleideten Gäste an den Ball kamen, verteidigte die Abwehrkette der Elbestädterinnen konsequent. Auf der Gegenseite war es hingegen erneut Bölke mit dem Torversuch. Ihr Kopfball ging über den Kasten (27.). Eine Minute später bereitete sie den Führungstreffer vor: Ihr Pass auf Neele Abraham sorgte dafür, dass Magdeburgs Nummer 18 den Ball nur noch einschieben musste.
Die Ottostädterinnen suchten auch nach dem 1:0 weiter den Weg nach vorne. Nur 6 Minuten nach dem Treffer erhöhte abermals Abraham, nach Vorarbeit von Johnson, die einen Passversuch der Torhüterin blockte, auf 2:0 (34.). Kurz vor der Halbzeitpause hatte Abraham sogar die Chance, auf 3:0 zu stellen. Ihr Versuch ging über das Tor (43.). So ging es mit der 2:0-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel kam die Mannschaft von Stephan Franke etwas besser in die Partie als noch in Halbzeit 1. Die erste gute Chance gehörte dennoch dem FCM: In der 53. Minute spielte Bölke den Ball nach rechts auf Miyoshi, die per Flanke auf Johnson weiterleitete. Deren Kopfball konnte jedoch pariert werden. Wenige Minuten später drangen die Leipzigerinnen in die Hälfte der Magdeburgerinnen vor. Ein Torschuss ging an die Hand einer Abwehrspielerin, woraufhin die Schiedsrichterin Jette Wolf auf Elfmeter entschied. Die Leipziger Nummer 18, Schubert, verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:1 (56.).
Innerhalb von sechs Minuten der Doppelschlag für die Gäste: Schubert traf mit einem langen Schuss. Lergenmüller, die ein paar Meter vor dem eigenen Kasten stand, konnte nicht mehr eingreifen (62.). Das Spiel war nun hart umkämpft mit Torchancen auf beiden Seiten, wobei der FCM mehr Ballbesitzphasen hatte. Ihnen war es jedoch nicht möglich, die Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. Die Gäste waren deutlich effizienter und erzielten in der Folge den Führungstreffer. In Minute 68 war es Grajgevci, die den Ball im Netz versenkte.
Weiterhin blieben die Magdeburgerinnen am Drücker und gaben sich trotz der Gegentreffer nicht auf. So erarbeiteten sie sich den Ausgleichstreffer: Nach einem Pass von Akane Miyoshi schob Amy Cienskowski den Ball links an der Torhüterin vorbei (72.). Drei Minuten später zog Cienskowski erneut ab – diesmal war die Keeperin zur Stelle. Dann die erneute Führung für den FCM: Greta Müller mit ihrem ersten Regionalligatreffer für die Blau-Weißen (83.). Der Treffer zum 4:3 war gleichzeitig der Endstand der Partie.
Schiedsrichterin
Jette Wolf
Assistentinnen
Alicia Gonzalez
Marua Chahrour
Zuschauer
194 (Heinrich-Germer-Stadion, Magdeburg)
Fotos: 1. FC Magdeburg / Frank Hesse



