
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage
FCM übernimmt Patenschaft für Grundschule Bertolt-Brecht-Straße
Die Magdeburger Grundschule Bertolt-Brecht-Straße ist unter der Patenschaft der Blau-Weißen als ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ ausgezeichnet worden. Bei der feierlichen Veranstaltung auf dem Schulhof war auch FCM-Geschäftsführer Martin Geisthardt zugegen, der die soziale Verantwortung der Elbestädter für die Region hervorhob und sich zudem überaus darüber freute, dass der Club eine erste Patenschaft der Initiative übernommen hat, bedeutet sie doch den Startschuss für ein verstärktes Engagement an Schulen in der Ottostadt und Sachsen-Anhalt.
Eröffnet wurde der Festakt mit dem Magdeburger Lied, das von den Grundschülern vorgetragen wurde. Anschließend begrüßten Schulleiter Stefan Otremba, die Landeskoordination und FCM-Geschäftsführer Martin Geisthardt die anwesenden Kinder, Lehrkräfte sowie externen Gäste.
In seiner Ansprache erklärte Geisthardt, warum der 1. FC Magdeburg die Patenschaft übernommen hat: „Was Menschen im Sport verbindet, sind Teamgeist, Respekt und gegenseitige Wertschätzung. Genau diese Haltung möchten wir auch über den Fußball hinaus fördern. Als Pate im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ möchten wir gemeinsam mit der Grundschule Bertolt-Brecht-Straße ein klares Zeichen für Vielfalt, Offenheit und gegen jede Form von Ausgrenzung setzen.“ Für den FCM sei es wichtig, Kinder und Jugendliche frühzeitig einzubeziehen und ihnen vorzuleben, dass Fußball Menschen – unabhängig von Herkunft, Religion oder persönlichen Voraussetzungen – verbindet. Der Club möchte deshalb künftig noch stärker auf Schulen zugehen, junge Fans mit ins Boot holen und gemeinsam mit ihnen Werte wie Fairness, Mut und Toleranz mit Leben füllen.

Als sichtbares Zeichen der neuen Verbindung überreichte der 1. FC Magdeburg der Schule zudem ein von der Mannschaft unterschriebenes Trikot und Eintrittskarten für das nächste Heimspiel gegen Holstein Kiel im Rahmen der Humanas Sitzplatzpatenschaft. Nach dem offiziellen Teil erwartete die Kinder ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Workshops und Mitmachaktionen. Dazu gehörten unter anderem das Gestalten eigener Buttons, Torwandschießen, Kinderschminken, Glitzertattoos und weitere Spielangebote. Auch ein Eiswagen sorgte bei sommerlichem Wetter für Begeisterung.
Über ‚Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage‘:
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein Projekt des Vereins Aktion Courage e.V. und wurde in Deutschland im Juni 1995 unter dem Namen ‚Schule ohne Rassismus‘ ins Leben gerufen. 2001 wurde der Name des Projektes in Deutschland um die zweite Zeile ‚Schule mit Courage‘ erweitert. Zweck des gemeinnützigen Vereins ist laut Satzung „die Förderung der Zusammenarbeit und Verständigung zwischen Angehörigen verschiedener Nationen in der Bundesrepublik Deutschland und in Europa, die Beseitigung von Fluchtursachen, die Überwindung von Intoleranz und Hass und die Lösung sozialer Konflikte durch friedenspolitische Bildungsarbeit“. In diesem Sinne soll besonders die Jugend gefördert werden. Zu diesem Zweck veranstaltet der Verein Seminare, öffentliche Vorträge und Diskussionen, führt Studienreisen durch und unterstützt geeignete Initiativen und Aktionen. Er gibt geeignete Publikationen heraus und verbreitet entsprechende Literatur.



