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Wir haben 5 Fragen an Andreas Müller gestellt.
5 Fragen an Andreas Müller
Wir fragen den Darmstadt-Profi vor dem Spiel
In unserem Format „5 Fragen an...“ befragen wir vor jedem Heimspiel einen Spieler oder Trainer der gegnerischen Mannschaft. Zur Partie gegen den SV Darmstadt 98 haben wir fünf Fragen an unseren ehemaligen Spieler Andreas Müller gestellt.
Andi, nach drei Jahren im FCM-Trikot kehrst Du jetzt erstmals als Spieler nach Magdeburg zurück. An welche Momente erinnerst Du Dich besonders gerne?
Ich erinnere mich generell sehr gerne an die Zeit zurück. Die Leute dort haben mich sehr gut aufgenommen. Das waren für mich, gerade in der Anfangszeit meiner Karriere, sehr schöne Jahre. Geprägt natürlich am Anfang durch den Abstiegskampf in der 3. Liga. Aber ich habe direkt das Vertrauen gespürt. Für mein junges Alter habe ich viel gespielt. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga und diese Saison in der 3. Liga, wo wir unfassbar gut waren, da erinnert man sich einfach sehr gerne zurück. Aber auch in der 2. Bundesliga war es sehr schön. Die Zeit in Magdeburg habe ich immer in guter Erinnerung.
Stehst Du noch regelmäßig mit Deinen alten Teamkollegen in Kontakt?
Ja, auf jeden Fall. Es sind ja auch noch ein paar Spieler da, mit denen ich zusammengespielt habe. Ich bin noch mit Spielern in Kontakt, die nicht mehr in Magdeburg spielen. Da ist definitiv noch Kontakt da.
Bis auf den Saisonstart gegen Düsseldorf bist Du in jedem Saisonspiel zum Einsatz gekommen. Wie siehst Du Deine individuelle Saison bisher?
Es war am Anfang schwierig, hineinzukommen. Ich habe mich dann aber gut gefangen. Zudem spüre ich das Vertrauen vom Trainerteam. Dafür bin ich sehr dankbar und versuche es in jedem Spiel, mit den Aufgaben, die sie mir in den Spielen an die Hand geben, zurückzuzahlen und der Mannschaft zu helfen.
Auswärts konntet ihr nur drei der elf bisherigen Partien gewinnen. Was wird Euch in Magdeburg erwarten?
Natürlich eine tolle Stimmung. Ich glaube, dass die in Magdeburg mit wenig zu vergleichen ist. Das muss man natürlich dann ausblenden können. Magdeburg ist statistisch zu Hause nicht so stark wie auswärts, aber mit dem Spielstil und der Art wie sie spielen, prasselt eine extreme Wucht auf einen ein. Bei Magdeburg ist es so, dass sie 4:0 führen können und genauso weiterspielen. Weil sie unabhängig vom Spielstand sehr konsequent ihren Spielstil weiter durchziehen, muss man über die gesamte Spielzeit hellwach sein. Das erfordert viel Konzentration und Laufleistung.
Was machst Du gerne in Deiner Freizeit?
Ich bin ein Familienmensch. Daher bin ich sehr gerne zu Hause und verbringe sehr viel Zeit mit meinem kleinen Sohn und meiner Frau. Dazu mache ich noch ein paar Freizeitaktivitäten neben dem Sport wie Fahrradfahren oder Kaffeetrinken.