Flutlichtspiel beim FC Viktoria Köln

Freitagabend in der Domstadt

Profis

Flutlichtspiel beim FC Viktoria Köln

Zum Auftakt des 14. Spieltags trifft unser Team am Freitagabend auswärts auf die Mannschaft des FC Viktoria Köln. Unter dem Flutlicht des Sportparks Höhenberg scheint der Kampf um drei Punkte kein leichtes Unterfangen zu werden, sind die Kölner dort doch seit über zwei Monaten ungeschlagen. Wir schauen uns den Gegner genauer an.

 

Keine Heimniederlage seit August

Der Auftakt in die neue Drittligarunde verlief für die Janßen-Elf denkbar schlecht. Vier der ersten fünf Partien gingen verloren, durch ein 1:1-Remis gegen den FSV Zwickau stand nach fünf Wochen nur ein Zähler zu Buche. Zudem hatte die Viktoria-Defensive zu diesem Zeitpunkt bereits zwölf Gegentreffer kassiert.

An Spieltag 6 folgte schließlich der erste Saisonerfolg beim 3:1-Heimsieg gegen SC Freiburg II. Nachdem der Vorjahreszwölfte anschließend in Osnabrück und beim TSV Havelse verlor und drei Begegnungen ohne eigenen Torerfolg blieb, starteten die Kölner eine kleine Serie.

Seit über einem Monat sind die Höhenberger nun schon ohne Niederlage, im heimischen Stadion musste man sich sogar zuletzt im August geschlagen geben. Auch das vergangene Wochenende verlief für den zweimaligen Regionalligameister erfolgreich: Bei Borussia Dortmund II stand am Ende nach einem Buballa-Tor ein 1:0-Sieg.

 

Abgang von Kapitän Wunderlich – Risse übernimmt

Mit Mike Wunderlich fehlt seit dieser Spielzeit ein bekanntes Gesicht im Viktoria-Kader. Zehn Jahre lang spielte der 35-jährige Offensivakteur, der im vergangenen Jahr noch Topscorer der Kölner war, im schwarz-rot-weißen Dress, ehe er im Sommer zum Ligakonkurrenten aus Kaiserslautern wechselte. Mittelfeldmann René Klingenburg tat es ihm gleich und schloss sich ebenfalls den „Roten Teufeln“ an.

Flügelstürmer Lucas Cueto – in der abgelaufenen Saison mit elf Treffern noch einer der erfolgreichsten Torschützen – zog es zum Zweitligisten Karlsruher SC. Beim fünfmaligen Mittelrheinpokalsieger geblieben ist hingegen Routinier Marcel Risse.

Zuletzt noch für ein Jahr vom Kölner Bundesligisten ausgeliehen, wurde der 31-jährige Mittelfeldakteur mit der Erfahrung von 176 Bundesligapartien nun dauerhaft verpflichtet. Zwei Tore und vier Vorlagen stehen bisher auf dem Konto von Risse, der nach dem Wunderlich-Abgang außerdem die Kapitänsbinde übernahm. 

Die Gladbach-Leihgabe Moritz Nicolas hütete in zwölf der 13 Saisonpartien das Tor. In der Verteidigung sind Daniel Buballa (vorher FC St. Pauli) und Christoph Greger (SpVgg Unterhaching) neu dabei, von den Würzburger Kickers kam Sechser Patrick Sontheimer zu den Rechtsrheinischen. 

 

Premierensieg für Titz

Zuletzt trafen die beiden Domstädter vor knapp acht Monaten aufeinander. Anfang März setzten sich die Blau-Weißen im Nachholspiel des 22. Spieltags an gleicher Stelle mit 4:2 durch. Tore von Andreas Müller, Kai Brünker, Raphael Obermair und Baris Atik ebneten den Weg für den ersten FCM-Sieg unter Cheftrainer Christian Titz, der gleichzeitig der Beginn einer Serie von elf ungeschlagenen Partien auf dem Weg zum vorzeitigen Klassenerhalt war.

 

Foto: 1. FC Magdeburg (Norman Seidler)